Havelberg (fko/bno) l Landesklassen-Aufsteiger FSV Havelberg steht mit 19 Punkten nach der Hinserie auf dem zehnten Platz.

Trainer Gerd Marx ist damit nicht zufrieden. "Wir sind schlecht in die Saison gestartet, es fehlte die entsprechende Motivation, die man eigentlich von der Mannschaft nach dem Aufstieg in die Landesklasse hätte erwarten können. Doch die mangelnde Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung und der sicherlich nicht so breite Kader waren Ursachen dafür. Nach dem Pokalfinale konnten wir dann auf zwei Spieler nicht mehr zurückgreifen, weil sie sich verletzten. In einigen Spielen setzten wir nicht das um, was wir in der Kreisoberliga noch sehr gut beherrschten, nämlich unsere spielerische Stärke und Kampfgeist. Einen Vorsprung, den wir uns herausgearbeitet hatten, wurde dann noch leichtfertig wieder hergegeben. Wir verloren solche Spiele dann auch. Das kann nicht befriedigen. Dann kamen Diskussionen auf, ob die Taktik richtig ist. Das lenkte uns nur ab und wir verfolgten unser Ziel nicht kontinuierlich."

Der Trainer denkt auch, dass sich die Mannschaft, die sicherlich mit guten Einzelkönnern bespikt ist, unter Wert verkauft hat. Er warnt aber auch. "Wir dürfen in der Rückrunde nicht dieselben Fehler machen, wie ich sie schon 2004/2005 hier in Havelberg erlebt habe. Dort waren wir ebenfalls als Aufsteiger nicht gut gestartet. Die Rückserie begannen wir mit sechs Niederlagen und haben erst im Schlussspurt den drohenden Abstieg abgewendet."

Deshalb wird es nötig sein, die Mannschaft von der Notwendigkeit einer kontinuierlichen, disziplinierten Spielart zu überzeugen. Dazu will der Trainer eine bessere Trainingsbeteiligung zum Rückrundenstart.

Marx: "Wir müssen intensiv arbeiten und uns die Kondition aneignen, die wir für die schwierigen Spiele brauchen werden."