Uenglingen (bno/ume) l Für Viktoria Uenglingen stand vom Start weg fest, dass es eine schwere Saison wird. "Es zählt nur der Klassenerhalt", lautete die Aussage von Trainer Enrico Ahrendt im Sommer.

Ahrendt ist seit dieser Serie vom Co-Trainerposten auf den Chefsessel hochgerückt. Der Start der Talkesselkicker verlief, wie nicht anders zu erwarten sehr holprig. Personell eng gestrickt, wie schon seit einigen Jahren, kamen noch Verletzungen und Ausfälle anderer Art zu Beginn dazu.

Die ersten vier Partien gingen alle verloren, wobei die Gegner mit Uchtspringe, Krevese, Liesten und Goldbeck alle aus den Top Fünf der derzeitigen Tabelle waren.

Dann kam der erste Befreiungsschlag mit einem satten 8:1-Kantersieg gegen Haldensleben II. Es folgten verschenkte Zähler beim 3:3-Unentschieden in Neuenhofe und eine 0:3-Pleite gegen den SSV Gardelegen.

Dann aber gab es das nächste Ausrufezeichen mit dem schon überraschenden 4:1 bei Havelwinkel Warnau. In der Folge punktete Viktoria einigermaßen regelmäßig.

Eine nicht eingeplante Niederlage setzte es dann zu Hause gegen Diesdorf. Ganz wichtig war zum Abschluss noch der Sieg in Kalbe. So stehen die Uenglinger als Zwölfter mit einem Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz im Klassement. Auf dem ist Tangerhütte platziert und gegen diesen Gegner steht am 15. Februar das wichtige Nachholspiel an. Da ist ein, ohne zu großen Druck aufbauen zu wollen, Dreier schon fast Pflicht, zumal anschließend zum Rückrundenauftakt die Gegner von ganz oben aus der Tabelle anstehen.

Enrico Ahrendt, Trainer von Viktoria Uenglingen freut sich über seine vier Neuzugänge zur Winterpause: "Ich bin froh, dass es mit der Verstärkung in der Winterpause geklappt hat, denn unsere Personaldecke war doch ziemlich dünn, da werden uns Marcel Weidebach, Tim Prenzel, Christoph Homburg und Philipp Dickmann sicherlich weiterhelfen".

Weiter sagte er zurückblickend auf die Hinserie "Es war für uns durchwachsen, es gab sicherlich Spiele, wie zum Beispiel das gegen Kalbe, da kann man drauf aufbauen. Da ist die Mannschaft kompakt aufgetreten und hat durch Kampfgeist überzeugen können. Andererseits gab es aber auch Spiele, in denen man gesehen hat, dass wir noch viel zu tun haben. Ich bin mir aber sicher, dass wir mit einer guten Vorbereitung positiv in die Rückserie blicken können."

Kommen keine größeren Rückschläge dazu und werden die wichtigen Begegnungen gewonnen, sollte die Ahrendt-Elf den Klassenverbleib schaffen.