Stendal (fko/bno) l Zur Rückserie hat sich die Volksstimme-Sportredaktion bei den Trainern, Betreuern und Spielern der Fußball-Kreisoberliga umgehört. Nachfolgend einige Stimmen.

Uwe Müller (Trainer BSC/1. FC Lok Stendal II): "Wir haben 31 Spieler in 15 Pflichtspielen eingesetzt. Das zeigt, dass die Zusammenarbeit mit Lok-Trainer Sven Körner sehr gut ist. Es gibt keine Probleme, es harmoniert zwischen dem BSC und dem 1. FC Lok Stendal. Unser Ziel, unter die ersten fünf zu kommen, konnten wir realisieren. Leider konnte ich in keinem Spiel mit der gleichen Elf auflaufen. Wir starten positiv in die Rückrunde und werden versuchen, eine Konstanz in die Aufstellung zu bringen."

Martin Albrecht (Spielertrainer SV Grieben): "Wir haben noch Ambitionen. Wir spielen gleich zu Beginn gegen den BSC/1. FC Lok Stendal II und zu Hause gegen Dobberkau. Dann werden wir sehen, wo wir stehen und was noch machbar ist. Wir sind total zufrieden. Unser Ziel war es unter die ersten fünf Mannschaften zu kommen. Es ist momentan der zweite Platz und damit können wir natürlich zufrieden sein. Bis zum Saisonende wollen wir mindestens den dritten Platz sicher halten. Wir setzen uns aber auch nicht unter Druck. Schön ist es, dass die mannschaftliche Geschlossenheit und der Teamgeist in unserer Mannschaft stimmt."

Dieter Schönhoff (Trainer Preußen Dobberkau): "Im Gegensatz zur letzten Saison, da konnten wir unsere Leistungen nicht ganz so durchsetzen, ist es uns in dieser Hinserie sicherlich viel besser gelungen. Wir sind in der glücklichen Lage, einen Kader von 16 bis 18 Spielern zu haben, die das gleiche Niveau halten. Deshalb ist unser Ziel auch, unter den ersten drei anzukommen. "

Axel Prycia (Trainer SV Krüden/Groß Garz): "Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung und die Power daraus konnte die Mannschaft auch in die ersten zehn Spiele mitnehmen. Das zeigt auch, dass wir mit nur acht Gegentoren eine starke Defensive und mit 50 geschossenen Toren die stärkste Offensive der Liga haben. Zum Ende der Hinrunde ließen dann aber die Kräfte nach. Glücklicher Weise haben wir einen ausgeglichenen Kader mit Spielern der gleichen Leistungsstärke. Wir wollen unter den ersten vier Mannschaften ankommen."

Christian Schulze (Trainer Rossauer SV): "Sicherlich bin ich mit dem Abschneiden in der Hinserie sehr zufrieden. Auch mit der Entwicklung der Mannschaft, die dazu geführt hat, dass wir diesen Platz zur Winterpause einnehmen können. Wir genießen es aber, was wir bis jetzt erreicht haben und werden alles daran setzten, um unser Ziel, Platz vier bis fünf nicht aus den Augen zu verlieren."

Marco Lust (Co-Trainer VfB Elbe Uetz): "Wir sind zufrieden und haben auch gesehen, dass wir mit unserem kleineren Kader gut mithalten können. Der Höhepunkt war sicherlich der Heimsieg gegen Krüden. Personell müssen wir sicherlich etwas machen. Für die Rückrunde heißt es, sich durchzubeißen. Unsere Zielstellung ist es zwischen Platz fünf und sieben zu landen."

Nico Scheller (Co-Trainer Traktor Wust): "Wir waren zu unbeständig. Auswärts ist uns kein Sieg gelungen. Im Gegensatz dazu, haben wir zu Hause fast alle gezogen. Auch der Ausfall eines unserer Stammspieler Falko Ihlefeld tat sein übriges dazu. Er ist nun aber wieder fit und wird die Mannschaft zur Rückrunde verstärken. Die Staffel ist eng, der Einstieg in die Rückrunde ist natürlich extrem wichtig, doch wir sind optimistisch. Einen einstelligen Tabellenplatz wollen wir erreichen."

Sören Stamer (Trainer Germania Klietz): "Wir sind mit einem Sieg gegen Dobberkau nicht so schlecht in die Hinserie gestartet. Doch im weiteren Verlauf machten sich dann auch einige Schwachstellen bemerkbar, an denen wir noch arbeiten müssen. Wir ließen zu viele Punkte liegen. Es fehlt einfach ein Knipser, der die Tore macht. Zu viele Gegentore und zu viele ausgelassene Chancen sind ein roter Faden, der sich durch die Hinserie gezogen hat, ansonsten wäre ein besserer Tabellenplatz schon möglich gewesen. Aber wir werden versuchen, gleich in den ersten beiden Spielen der Rückrunde unsere Defizite zu beheben. Nach diesen Spielen werden wir ja sehen, wohin die Reise geht. Ziel ist es schon, einen Platz im oberen Tabellen-drittel zu belegen."

"Wir mussten viel Rückschläge hinnehmen."

Marcel Ziep (Trainer Eintracht Lüderitz): "Wir mussten viele Rückschläge in der Hinserie hinnehmen. Durch die vielen Verletzten war es uns nicht möglich, eine Kontinuität in die Spiele zu bringen. Unsere Jugend musste aushelfen. Da kann ich nur sagen, dass sie das sehr gut gemacht haben. Zum Schluss fehlte natürlich die Routine und Cleverness, um noch einige Punkte mehr zu holen. Doch einige der Verletzten werden zur Rückserie wieder fit sein und mit unserem Neuzugang Maximilian Schulz haben wir noch eine Alternative, um unseren Kader zu verstärken. Wir werden deshalb auch optimistisch in die Rückrunde gehen und versuchen, einen guten Start zu erwischen. Unser Ziel ist es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben."

Jens Knoblich (Trainer TuS Bismark II): Im Großen und Ganzen bin ich mit der Hinserie zufrieden. Es ist eine junge Truppe, die mit mehr Spielerfahrung sicherlich einen besseren Platz belegen würde. Wir schlagen uns durch individuelle Fehler selbst. Doch diese junge Mannschaft hat Potenzial und wird in den nächsten Jahren, wenn sie zusammenbleibt, eine wichtige Rolle spielen können. Das unser Kader mit zwölf Feldspielern und zwei Torhütern zu klein ist, wissen wir. Aber mit 16 Punkten ist man noch nicht raus."

Rico Bachmann (Trainer Preussen Schönhausen): "Auf diesen Platz, den wir jetzt belegen, da gehören wir nicht hin. Natürlich hatten wir sehr viele Verletzte, die uns dann nicht in den Spielen zur Verfügung standen. Gegen die vermeintlich schwächeren Gegner, also die letzten vier Mannschaften in der Tabelle, haben wir null Punkte geholt. Aber gegen Mannschaften die vor uns gestanden haben, lieferten wir super Spiele ab. Wir haben das entsprechende Mannschaftsgefüge, um unser Ziel, den siebten Platz, zu erreichen."

Torsten Drieselmann (Trainer Blau-Gelb Goldbeck II): Wir sind konkurrenzfähiger als noch in den letzten Jahren, denn einige knappe Niederlagen zeigen, dass wir uns auch aus eigener Kraft, sportlich gesehen, vom Abstieg fern halten können. Das Potenzial in der Mannschaft ist auf alle Fälle vorhanden. Die Entwicklung des gesamten Teams hat einen Schritt nach vorn gemacht und ist auch erkennbar. Dazu hat aber auch sicherlich die Verstärkung vor der Saison beigetragen. Wir wollen uns vom Abstiegsplatz fern halten."

Holger Krone (Betreuer SG Kamern/Warnau II): "Wir wussten, dass wir gegen den Abstieg kämpfen würden. Die Mannschaft musste sich erst neu formieren. Auch die Trainingsbeteiligung ließ aus beruflichen und verletzungsbedingten Gründen leider auch zu Wünschen übrig. Trotzdem gehen wir optimistisch in die Rückrunde und werden versuchen, uns aus der Abstiegszone heraus zu halten. Zielstellung ist der Klassenerhalt, dafür werden wir alle Kräfte mobilisieren."

   

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