In der Handball-Verbandsliga Nord hat es die Mannschaft der HSG Osterburg am Wochenende mit Gastgeber Post SV Magdeburg zu tun. Die Biesestädter haben zuletzt zwei Siege in Folge eingefahren.

Osterburg l Zuletzt gelang den Osterburger Männern ein 27:26-Heimsieg über die gewiss starke Mannschaft von Eiche Biederitz.

Dabei offenbarten die Osterburger zwar erneut, dass sie im Laufe der letzten Jahre zu einer kompakten Mannschaft gereift sind, allerdings auch ungewohnte größere Schwächen bei den Abschlusshandlungen.

Als Berichterstatter, besonders auch per Foto, bekommt man einen gut hörbaren, bleibenden Eindruck, wenn das Spielobjekt gegen den Pfosten oder die Torlatte des gegnerischen Gehäuses klatscht. Und genau das passierte den Osterburger im Spiel gegen Biederitz ungewöhnlich oft. Darüber hinaus wurde es dem gegnerischen Torhüter oftmals geradezu leicht gemacht, Bälle zu parieren.

"Bei der Chancenverwertung haben wir in dieser Saison ein Problem. In der Partie gegen Biederitz waren es mehr als 25 Fehlwürfe. Auf diesem Gebiet ist noch kräftig zu arbeiten", räumt Guido Eberhardt vom HSG-Trainerstab ein.

Das ist natürlich vor allen Dingen eine Kopfsache. Das Problem bereitete in besagter Partie auch den Osterburger Fans Sorgen. Das Stöhnen angesichts der Vielzahl vergebener Chancen war jedenfalls unmöglich zu überhören.

Angesichts des nächsten HSG-Kontrahenten, der gastgebenden Mannschaft von Post Magdeburg, ist Besserung vonnöten. Die Landeshauptstädter liegen als Siebenter des Klassements (17:13 Punkte) und haben zuletzt beim abstiegsgefährdeten HV Solpke/Mieste mit 25:29 verloren, doch die Spiele zwischen Osterburg und den Postlern waren in der Vergangenheit immer eng.

Auch wenn sich die Biesestädter im Hinspiel am Ende mit 29:24 gegen die Magdeburger durchsetzten, war es eine insgesamt ausgeglichene Partie

Nichts anderes ist auch am Sonnabend ab 16 Uhr in der Sporthalle am Lorenzweg in der Landeshauptstadt zu erwarten.

Die Osterburger Mannschaft, derzeit mit 19:13 Punkten Tabellenvierter, wird dabei weiterhin sicherlich auf Kreismittespieler Paul Papendiek, der nach seiner Handverletzung langsam wieder fit wird, verzichten müssen. Ein kleines Fragezeichen gibt es noch bei Rückraumspieler Thomas Kuhlmann, der sich im Eiche-Match eine blutende Kopfwunde zuzog. Aller Voraussicht nach wird er am Sonnabend jedoch mitwirken können.