Zum Auftakt der Rückrunde steht in der Fußball-Landesliga das nächste ostaltmärkische Derby auf dem Programm. Der TuS Bismark erwartet am morgigen Sonnabend im Waldstadion den Möringer SV.

Stendal l Ein weiteres Auswärtsspiel bestreitet hingegen Saxonia Tangermünde. Die Elf von Trainer Heiko Gödecke tritt beim VfB Ottersleben an.

Für die Möringer ist es morgen das erste Spiel nach der Winterpause. "Wir hatten eine gute Vorbereitung und waren auch im Trainingslager in Osterburg. Die Jungs sind heiß und wollen endlich loslegen", sagt Möringens Trainer Rico Matschkus. Der MSV hat seine Tests gegen Goldbeck (5:1) und Jävenitz (5:2) klar gewonnen. Matschkus: "Das 0:6 gegen Arneburg blende ich aus, das waren irreguläre Bedingungen." Fehlen wird morgen neben den Langzeitverletzten noch Christoph Siegert (beruflich).

Die Bismarker wollen natürlich die 1:2-Niederlage in der Vorwoche gegen Tangermünde aus den Köpfen bekommen. Fehlen werden bei den Gastgebern Alexander Mayer (Rote Karte in der Vorwoche) und Philipp Grempler (fünfte Gelbe Karte). In Bismark wurde das Spiel gegen Tangermünde gründlich ausgewertet.

"Ich wünsche mir, nein ich fordere von meiner Mannschaft, dass sie gegen Möringen eine ganz andere Mentalität an den Tag legt. Sie muss mehr Charakter, taktische Disziplin und Engagement zeigen", sagt Bismarks Trainer Dirk Grempler. Die Schwarz-Weißen wollen ihre derzeitige gute Position in der Tabelle (Platz drei) nicht aufgeben. Noch ist die Austragung der Partie gefährdet, denn der Platz im Waldstadion ist durch die vielen Spiele der Vorwoche ramponiert.

Für Saxonia wird es morgen darum gehen, die Leistung der Vorwoche zu bestätigen und endlich einmal außerhalb der Altmark zu punkten. Bisher gab es nur Siege in Potzehne und Bismark. Fehlen wird morgen Florian Guhla (Gelb-Rote Karte), Ingo Arndt (Arbeit) und noch Thomas Schreiber (krank). Dafür sind gegenüber der Vorwoche Andy Borchert und Daniel Gassel wieder dabei.

"Wir werden jetzt als Mannschaft langsam eine Einheit, daran haben wir besonders in der Winterpause gefeilt", sagt Tangermündes Trainer Heiko Gödecke, der die Teams der Landesliga bis auf wenige Ausnahmen alle auf Augenhöhe sieht.