In einer hart umkämpften Partie haben sich Eintracht Lüderitz und der VfB Elbe Uetz mit einem 2:2-Remis getrennt. Sahen die Uetzer nach der 2:0-Führung wie die klaren Sieger aus, war es Lüderitz, dass in der Schlussphase sogar den Dreier hätte klar machen können.

Lüderitz l Die Gäste aus Uetz hatten den besseren Start für sich. Schon in der 13. Minute köpfte Nigel Kempchen nach einem Freistoß zur gefeierten Führung ein. Die Lüderitzer steckten das Gästetor gut weg, doch nur wenige Minuten später mussten sie schon arg schlucken.

Elfmeter für Uetz und Grund für viel Gesprächsstoff. Zumindestens auf Lüderitzer Seite hatte niemand ein Foul gesehen. Die Uetzer ließen sich nicht lange bitten und Ronny Pfeiffer verwandelte zum zweiten Treffer für Uetz (20. Minute). Die Partie schien für die Gäste gut zu laufen.

Doch das Vertrauen der Uetzer darauf wurde bestraft. Sie ließen nach und Lüderitz spielte auf. Innerhalb weniger Minuten drehten sich die Spielanteile und fortan bestimmten die Platzherren das Spiel. Noch vor der Pause wurden sie dafür belohnt. Uetz Keeper Stephan Heinert ließ einen schon sicher geglaubten Ball fallen und Mario Mangelsdorf netzte zum Anschlusstreffer ein (44.).

Nach dem Seitenwechsel spielte phasenweise nur noch Lüderitz. Immer wieder kamen die Platzherren vor das Uetzer Tor, blieben aber den Abschluss schuldig. Das änderte sich, als Andy Pielniok im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marcus Preuss sicher (56.).

In der Folge blieben die Lüderitzer am Drücker und die Führung lag in der Luft. Die größte Chance hatte in der 67. Minute erneut Mangelsdorf. Nach einem Freistoß setzte er einen guten Kopfball, der die Führung hätte bringen müssen. Heinert im Uetzer Tor hielt aber mit einer Glanzparade und machte spätestens da seinen Patzer vor der Pause wett. In der Schlussphase lief die Partie auf Augenhöhe. Mit etwas Glück hätten auch die Uetzer noch einen Treffer machen können.

Nach dem Spiel ärgerte sich Eintracht-Trainer Marcel Ziep über die Schiedsrichterleistung und befand den einen Punkt für sein Team als zu wenig. Sein Gegenüber Torsten Bruns konnte mit dem Punkt schon besser leben. "Das 2:2 geht völlig in Ordnung. Das ist ein leistungsgerechtes Unentschieden. Das Spiel lief auf niedrigem Niveau. In den letzten Minuten hätte das Spiel in jede Richtung kippen können. Nach dem 2:0 haben wir zehn Prozent weniger gegeben. Das hat nicht gereicht."

Eintracht Lüderitz: Gädke - Peters, Schulz (46. Stutzer), Pielniok, Preuss, Rudel, Sturm (79. Lockau), C. Tuchen, Naumhoff (79. Damker), Mangelsdorf, K. Tuchen.

VfB Elbe Uetz: Heinert - Kempchen, Kronfeldt, Schmilas, Pfeiffer, Mielke, Woop, Meier, Lust, Lotsch, Kroll.

Torfolge: 0:1 Kempchen (13)., 0:2 Pfeiffer (20.), 1:2 Mangelsdorf (44.), 2:2 Preuss (56.).