Stendal (bno/rsc) l In der Handball-Nordliga des Nachwuchses haben die C-Jungen des HV Lok Stendal eine klare Auswärtsniederlage beim HSV Haldensleben 44:23 (20:11) einstecken müssen.

Gegen den haushohen Favorit (dritter Tabellenplatz) mussten die Stendaler (Zehnter der Tabelle) auf vier Spieler durch Krankheit und Verletzung verzichten. Nur ein Auswechselspieler stand zur Verfügung. In der Anfangsphase hielten die Altmärker noch ordentlich mit.

Bügelsack verwandelt drei Strafwürfe

Positiv wirkte sich dabei aus, dass Philipp Brühahn, etatmäßiger Rechtsaussen, auf Kreismitte beordert werden konnte. Drei fällige Strafwürfe verwandelte Chris Bügelsack sicher. Es waren zehn Minuten gespielt und es stand nur 6:4 für die Gastgeber, die sich aber nicht beeindrucken ließen. Ihr schnelles und durchschlagskräftiges Angriffspiel schlossen sie mehrfach erfolgreich ab. In der 16. Minute führten sie bereits 12:6.

Danach verlief das Spiel ausgeglichen. Arno Görnemann, Georg Zais mit drei Treffern und Chris Bügelsack konnten ein respektabeles 16:11 erreichen. In den letzten vier Minuten der ersten Hälfte machte sich wieder der Schlendrian im Stendaler Team bemerkbar.

Die Gastgeber zogen auf 20:11 davon. Im Gegensatz zum Hinspiel sind diese elf Tore positiv zu bewerten, für die man damals 50 Minuten benötigte.

Im zweiten Abschnitt ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Philipp Brühahn verkürzte zum 20:12. Die Lok-Jungen waren stets um eine Resultatsverbesserung bemüht, konnten aber der Übermacht der Ohrestädter wenig entgegensetzten.

Übermacht der Ohrestädter zu groß

Zwischenstände von 29:16 in der 35. Minute und 41:21 in der 46. Minute belegen das.

Erfreulich war in dieser Partie unter anderem, dass Keeper Jannik Behrendt in der Schlussminute noch einen Strafwurf der Gastgeber parieren und dass die Stendaler Mannschaft immerhin 23 Treffer markieren konnten.

Stendal: Jannik Behrendt, Timo Lemke, Arno Görnemann 5, Chris Bügelsack 7, Max Rüge, Valerij Andruhovic 1, Philipp Brühahn 4, Gerorg Zais 6.