Stendal l Die Männer der SG Post Stendal haben morgen ihren vorletzten Spieltag vor der Brust. Sie sind Gastgeber für Gatersleben und den Genthiner VV. Gegen beide Teams haben die Stendaler in der Hinrunde ihre Mühe gehabt. Gegen Gatersleben setzte es am ersten Spieltag gleich eine Niederlage und gegen Genthin gelang im Dezember ein knapper Tiebreaksieg.

Morgen soll es in eigener Halle noch einmal hoch hergehen. Zwei Siege würden die Männer aus der Altmark gern verbuchen. Von der Papierform her wären sie der klare Favorit auf zwei glatte Siege, doch die Personaldecke der Stendaler ist dünn wie lange nicht. Bereits bei den letzten beiden Spieltagen im Januar und Februar standen gerade sechs Feldspieler plus Libero zur Verfügung. Das ist morgen nicht besser. Mit Eric Stender, Sebastian Thormeier, Christoph Hasse und Patrick Wesemann fehlen den Stendalern vier Leistungsträger.

Die Mannschaft stellt sich praktisch von selbst auf. Eine kleine Verletzung noch und Post kann nicht antreten. Unter diesen Vorzeichen ist jeder Satzgewinn ein Erfolg, der Gewinn einer der beiden Partien morgen wäre eine kleine Sensation.

Nichts desto trotz sind die Postler guten Mutes. Zuspieler Marc Niendorf sagt zu den morgigen Partien: "Wir wollen an die Leistung vom vergangenen Spieltag anknüpfen. Genthin und Gatersleben sind für uns durchaus machbare Gegner. Vor allem gegen Gatersleben wollen wir uns für die Niederlage am ersten Spieltag revanchieren." Ein Blick auf die Tabelle verrät, wie wichtig Punkte für die Stendaler sind. Nach oben und unten geht mit noch zwölf zu vergebenen Punkten in dieser Saison viel. Vielleicht gelingt den Stendalern mit viel Motivation durch das Publikum eine kleine Überraschung.

Anpfiff der ersten Partie ist morgen um 10 Uhr in der Sporthalle der Gagarin-Grundschule.