In der D-Junioren-Landesliga, Staffel 1, hat 1. FC Lok Stendal das Heimspiel gegen Eintracht Salzwedel klar 7:1 (4:0) gewonnen.

Stendal l Der Gast aus Salzwedel konzentrierte sich in erster Linie auf das Verteidigen. Er stand hinten drin und hatte auch zwei sehr robuste Abwehrspieler, die es den Hausherren nicht gerade einfacher machten.

Pfeiffer eröffnet den Torreigen für seine Lok-Mannschaft

Doch Lok suchte sein Glück über die Außen und konnte so bereits in der 7. Minute durch Lukas Pfeiffer in Führung gehen. Salzwedel versuchte immer noch, über eine gut gestaffelte Abwehr die Räume eng zu machen und keinen Angriffspunkt für die Lok-Kicker zu bieten.

Diese Spielweise über die Außenbahnen mit direkten Pässen zeigte aber auch nach der Lok-Führung seine Wirkung. Denn wiederum über die Außen gelang es Dustin Smak (20.), Maximilian Rieger (23.) und Florian Wendt (29.), durch ihre Treffer, das Ergebnis auf eine komfortable 4:0-Führung auszubauen. Dies bedeute auch gleichzeitig den Halbzeitstand. Mit den Einwechslungen zeigte Lok-Coach Bittner ein feines Händchen, so gelang nur drei Minuten nach seiner Einwechslung Maximilian Rieger ein Tor.

In der zweiten Hälfte ging etwas der Spielfluss der Stendaler verloren. So gelang dann auch den Gästen in der 50. Minute durch Moritz Hackfurt der 4:1-Anschlusstreffer.

Davon etwas wachgerüttelt besannen sich die Hausherren wieder auf das Fußballspielen. Sie erspielten sich mehrere Chancen. Doch erst Carl Klautzsch (55.), Lukas Pfeiffer (57.) und Toni Bosse (59.) schraubten für Lok das Ergebnis auf 7:1 hoch. Das zog den Gästen dann endgültig den Zahn.

Für die Gäste hieß es eigentlich nur noch Schadenbegrenzung zu betreiben, denn Lok dominierte über die gesamte Partie. Sie hatten auch nichts mehr entgegen zu setzen und ergaben sich dann ihrem Schicksal.

Mario Bittner, Trainer des 1. FC Lok Stendal, resümierte: "Es war schon schwierig, denn Salzwedel stand tief in der eigenen Hälfte und hatte auch sehr robuste Abwehrspieler in ihren Reihen. Sie machten die Räume eng und so war ein Spiel durch die Mitte fast unmöglich. Doch über die Außen gelang uns das mit Direktpässen dann immer besser.

"Es ist noch etwas Sand im Getriebe."

Aber auch bei uns gibt es noch Luft nach oben, denn wir hatten auch mit einigen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, so traten zu viele Fehlpässe auf. Es ist noch etwas Sand im Getriebe. Daran werden wir arbeiten und versuchen, unseren Platz in der Staffel zu verteidigen. Ziel ist es ganz klar, Staffelsieger zu werden, um dann mit den anderen Staffelsiegern um den Landespokal zu kämpfen. Der wird ja bekanntlich bei uns im Stadion ausgetragen und da ist die Motivation der Spieler natürlich gegeben. Ich bin aber ansonsten mit der Mannschaftsleistung zufrieden, auch alle eingewechselten Spieler, zeigten ihr Können."

1. FC Stendal: Glomb - Ludwig (Müller 43.), Paucke, Wendt (Tirpitz 31.), Paehr (Bosse 20.), Pfeiffer (Rieger 20.), Smak, Klautzsch.

Torfolge: 1:0 Lukas Pfeiffer (8.), 2:0 Dustin Smak (20.), 3:0 Maximilian Rieger (23.), 4:0 Florian Wendt (29.), 4:1 Moritz Hackfurt (50.), 5:1 Carl Klautzsch (55.), 6:1 Lukas Pfeiffer (57.), 7:1 Toni Bosse (59.).