Stendal l Das war schon ein Paukenschlag, der den Stendaler Verbandsliga-Kickern am Sonntag mit dem 2:1-Auswärtserfolg beim 1. FC Magdeburg II gelang. Zweifellos haben die Altmärker damit sogar ins Meisterschaftsgeschehen eingegriffen, denn so haben sie dem erneut siegreichen Tabellenführer Halle-Ammendorf vor Verfolger FCM II einen Siebenpunkte-Vorsprung verschafft. Weiterer Effekt: Lok hat nunmehr bei sieben Siegen und sieben Niederlage eine ausgeglichene Punktebilanz.

Die Stendaler verschmerzten in diesem Spiel sogar den gänzlichen beziehungsweise Fast-Ausfall von zwei prägenden Spielern. Franz Erdmann musste das Aufwärmen wegen Leistenbeschwerden abbrechen, Benedikt Nellessen hatte eine Grippe, trainierte am Donnerstag und Freitag nicht, wurde aber in der zweiten Halbzeit in Magdeburg gebracht. Bis dahin hatten sich die Platzherren die 1:0-Führung redlich verdient. "Wir hatten etwas Glück und verdankten es einigen Paraden von Torhüter André Ronneburg, dass wir nicht noch stärker in Rückstand gerieten", so Lok-Trainer Sven Körner.

Der hatte seiner Mannschaft in der Halbzeitpause noch mehr Disziplin und dennoch Aggressivität eingeschärft. Die Ansprüche setzte die Mannschaft in Hälfte zwei auch gänzlich um. "Da haben wir unser Pressing noch entschieden verbessert", so Körner, der die Offensivkräfte Juninho und Ouzmane ausdrücklich lobte: "Sie haben einen guten Job gemacht."

Am Sonnabend ab 15 Uhr heißt der nächste Kontrahent (am Hölzchen) Edelweiß Arnstedt. Genau auf diese Partie trifft eine weitere Aussage der Lok-Trainers zu: "Wir wollen weitere Teams aus der oberen Tabellenhälfte ärgern."

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