Von den drei am höchsten angesiedelten Handball-Erwachsenenteams des Landkreises Stendal sehen derzeit die Männer der SG Seehausen (Sachsen-Anhalt-Liga) ein Problem auf sich zukommen. Noch besetzen sie einen Nichtabstiegsplatz, doch Verfolger Staßfurt II kommt immer näher.

Seehausen/Osterburg l Seehausens Männer reisen am Sonntag zum befreundeten Tabellenzweiten HBC Wittenberg, die SG-Frauen stehen genau an diesem Tag vor einem Heimspiel gegen den HSV Haldensleben und auch Osterburgs Männer dürfen, bereits am Sonnabend, daheim ran. Kontrahent ist der SV Langenweddingen II.

In der Mitteldeutschen Oberliga stehen für die Frauender SG Seehausen insgesamt noch drei Saisonspiele an. Am 6. April reisen sie zum HV Chemnitz und empfangen am 12. April den BSV Magdeburg in der Wischelanedhalle.

An diesem Sonntag aber steht bereits ein weiterer Heimauftritt an. Die gastgebenden Altmärkerinnen (Vorletzter/4:34 Punkte) empfangen den Rangfünften HSV Haldensleben (25:13). Im Hinspiel gab es in der Ohrelandhalle eine 27:39-Niederlage für die SG .

Am Sonntag ab 16 Uhr treffen die beiden Teams in der Wischelandhalle erneut aufeinander. Natürlich wollen die Seehäuserinnen um Trainerin Anja Wachholz in erster Linie ein besseres Ergebnis erreichen als im Hinspiel.

"Bei uns sind alle Spielerinnen an Deck. Noch drei Partien, dann ist das Abenteuer Mitteldeutsche Oberliga beendet. Wir werden uns auf jeden Fall besser präsentieren als im Hinspiel", verspricht Wachholz.

In der Sachsen-Anhalt-Liga der Männer ist die Mannschaft der SG Seehausen (12./14:24), ebenfalls am Sonntag, zu Gast beim Tabellenzweiten HBC Wittenberg (28:14). Der Gastgeber, der das Hinspiel mit 32:29 gewann, ist diesmal der ganz klare Favorit.

Für die Wischestädter kommt Gefahr auf. Die bis vor einigen Wochen stetig bei vier Pluspunkten stehende Zweite aus Staßfurt hat aufgeholt und steht nunmehr bei 11:31 Zählern.

Neben dem aktuellen Vorsprung besitzen die Seehäuser gegenüber diesem Kontrahenten allerdings einen weiteren Vorteil. Sie tragen noch sieben Punktspiele, davon vier daheim, aus, Staßfurt II nur noch insgesamt fünf Partien.

Am Sonntagnachmittag in der Begegnung in Wittenberg sind die Altmärker auch aus personellen Gründe der Außenseiter. Spielertrainer Thilo Hennigs fehlt aus privaten Gründen und ob Martin Scholz mitspielen kann, ist höchst unsicher. Die Gebrüder Söhnel eilen aus dem Skilager in Österreich direkt zum Spiel in Wittenberg.

In der Verbandsliga Nord trifft das favorisierte Osterburger Männerteam (7./25:17) am Sonnabend ab 16.30 Uhr in der Sekundarschulhalle auf die stark abstiegsgefährdete Mannschaft des SV Langenweddingen II (13./11:31). Das Hinspiel verloren die Osterburger in Langenweddingen mit 26:27.

Sie können wieder auf die zuletzt mit Rot (ohne Bericht) bedachten Andreas Kuhlmann und Zierke sowie auf Braune und Kiebach zurückgreifen und sind auf dieser Basis heißer Anwärter auf den Sieg.