In beiden Staffeln der Männerhandball-Nordliga sind vor dem anstehenden letzten Serienspieltag bereits alle wichtigen Entscheidungen gefallen. Die Teams des HV Lok Stendal und der SG Seehausen II besitzen noch einmal Heimrecht, Preussen Schönhausen tritt auswärts in Genthin an.

Stendal l In der 1. Nordliga steht TuS Magdeburg-Neustadt bereits seit längerer Zeit als Liga-Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga Nord fest.

Am morgigen Sonntag ab 15 Uhr will die Mannschaft des HV Lok Stendal in der Sporthalle der Gagarin-Schule den derzeit gehaltenen zweiten Platz im Klassement (24:18 Punkte) verteidigen. Dazu ist ein Sieg gegen den MTV Weferlingen (10./19:23, 38:37-Hinspielsieger) nötig, denn der ärgste Verfolger der Stendaler, die westaltmärkische SG Neuferchau/Kunrau, steht ebenfalls bei 24:18 Punkten. Wenn es nach dem letzten Spieltag einen Gleichstand zwischen beiden Teams gibt, dann haben die Ostaltmärker das bessere Ende im Direktvergleich für sich. Sie haben beide Partien gegen Neuferchau gewonnen.

Aus der 1. Nordliga müssen der HSV Haldesleben II und der Güsener HC II in die 2. Nordliga absteigen.

Von dort kommen der BSV Magdeburg III und Eiche Biederitz II nach oben. Preussen Schönhausen hat sich als bereits geehrter Dritter des Klassements (30:12 Punkte) ausgesprochen ordentlich präsentiert.

Im letzten Saisonspiel geht es für die Preussen am heutigen Sonnabend zu Chemie Genthin (8./22:18). Das Hinspiel gewann Schönhausens Mannschaft mit 27:24.

Die SG Seehausen II (10./12:28) empfängt heute ab 15.30 Uhr mit der Biederitzer Zweiten (2./37:5) einen der beiden Aufsteiger in die 1. Nordliga. Noch offen ist die Partie Genthin gegen Seehausens II.

Absteiger aus der 2. Nordliga sind der Diesdorfer SV und Weferlingens Zweite.