Es sind zwar in der Fußball-Landesliga und -Landesklasse noch neun Spieltage auszutragen, aber ein Blick auf die kommende Saison 2014/15 lohnt sich bereits.

Stendal l Wäre heute Saisonende, dann wären mit dem Möringer SV und Grün-Weiß Potzehne zwei altmärkische Mannschaften aus der Landesliga in die Landesklasse abgestiegen.

Aus der Kreisoberliga Altmark-Ost sind nach dieser Saison zwei Mannschaften aufstiegsberechtigt, das wären zurzeit der SV Krüden/Groß Garz und Preußen Dobberkau

In der Landesklasse verblieben insgesamt elf AltmarkMannschaften. Nach oben in die Landesliga würde der Kreveser SV rutschen und der VfL Kalbe, der Diesdorfer SV und Haldensleben II in ihre jeweilige Kreise (Altmark-West beziehungsweise Börde) absteigen.

Zwei Absteiger, drei Aufsteiger und elf Etablierte - die Landesklasse wäre voll: mit 16 Mannschaften aus der Altmark. Die Landesklasse I würde zur Landesklasse-Altmark mutieren. Stand heute wohlgemerkt.

Noch gibt es jedoch einige Unbekannte, noch kann viel passieren. Saxonia Tangermünde steckt in der Landesliga noch im Abstiegskampf. Sollten die Elbestädter auch noch runter kommen, müsste sogar ein Altmärker in die Landesklasse, Staffel II. Elbe Uetz (jetzt Kreisoberligist) wird sich mit Grausen an eine solche Saison vor einigen Jahren erinnern.

"Würden uns mit Händen und Füßen dagegen wehren"

In dem Fall wären das aus geografischer Sicht Grün-Weiß Potzehne, Heide Letzlingen oder Germania Tangerhütte.

"Dagegen würden wir uns mit Händen und Füßen wehren", war schon von Germania-Trainer Peter Borstel zu hören. Na klar, die Derbys würden wegfallen.

Noch nicht gerettet ist auch Viktoria Uenglingen in der Landesklasse. Zwar sind sieben Punkte Vorsprung eine Menge Holz, aber sollte Haldensleben II weiter ernst machen und Verstärkung aus der Ersten bekommen (da kann in der Verbandsliga nichts mehr passieren), könnte es für die Viktoria vielleicht noch einmal eng werden. Bei einem Abstieg der Uenglinger würde in der Landesklasse I sogar noch ein Platz für einen "Gast" frei werden.