Walsleben l Auch im dritten Anlauf hat es für die Frauenfußballer von Eintracht Walsleben nicht gereicht. Im Landespokal-Halbfinale unterlagen sie Rot-Schwarz Edlau knapp 0:1 (0:1).

Mit einem leicht verändertem Kader wollte Walsleben den Sprung ins Finale schaffen. Melanie Wiechert half im Tor aus und nach langer Verletzungspause stand Jeannette Heinrichs von Beginn an auf dem Platz.

In den ersten zehn Minuten machten die Eichengrund-Kickerinnen ordentlich Betrieb und setzten Eldau gehörig unter Druck. Doch zwingende Möglichkeiten wurden nicht herausgespielt. Nach 15 Minuten hatte Simone Künstler eine Schusschance. Die Torhüterin hielt. Danach ließ die Eintracht nach und Edlau kam besser ins Spiel. Nach einer Ecke fiel plötzlich das 0:1. Jana Birk konnte ungehindert einköpfen (19.).

Die Eintracht lief nun einem Rückstand hinterher und Maxie Meyer zog einfach Mal ab. Der Ball ging am Tor vorbei. Auch Heinrichs hatte nach gutem Zuspiel von Künstler die Chance zum Ausgleich, der jedoch nicht fiel.

In der Folge wurde die Partie ausgeglichener, wobei die Eintracht Feldvorteile hatte, aber diese nicht zu nutzen wusste.

Es ging mit dem 0:1 in die Pause. Aus dieser kam Walsleben erneut mit viel Druck nach vorn. Doch bis auf einige Weitschüsse von Meyer und Standards wurde es nicht gefährlich.

Die Partie plätscherte vor sich hin, wobei die Edlauerinnen auf Konter lauerten und ebenfalls mit Torschüssen nachlegen wollten.

Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichterin Elfi Schwander war der Gast froh, dieses Spiel gewonnen zu haben und im Finale zu stehen.

Eintracht Walsleben: Wiechert - Glewwe-Licor, Werner, Falke, Kochanke (73. Rihsmann), Groß, Meyer (88. Behrend), Künstler (80. Breitkopf), Vorlop, Lichterfeld, Heinrichs (60. Prycia).

Tor: 0:1 Jana Birk (19.).