Bei den Landesmeisterschaften der D- und E-Jugend im freien Ringkampf in Artern haben die Kampfsportler des RSV Stendal 07 drei Meistertitel geholt. Insgesamt reisten die Ostaltmärker mit sechs Sportlern zu diesem Turnier.

Artern/Stendal l Zu den Landesmeisterschaften reisten zahlreiche Vereine mit fast 100 Ringerinnen und Ringern aus ganz Sachsen-Anhalt in den Kyffhäuser.

Die sechs Stendaler Sportler wurden an den Matten von Dirk Müller, Uwe Miklosch und Stev Berghoff betreut. Für die D-Jugendlichen ist der landesweite Vergleich gleichzeitig die Qualifikation zu den Mitteldeutschen Meisterschaften. Diese Titelkämpfe werden am 28. Juni in der Sporthalle Schillerstraße durch den RSV Stendal 07 ausgetragen. Ab 10 Uhr werden zahlreiche spannende Duelle von Ringern aus mehreren Bundesländern zu sehen sein.

Die Stendaler Ringer traten in Artern nur in der D-Jugend an. Marten Wulfänger (25 kg) hat es als jüngster Jahrgang nicht einfach. Er wehrte sich tapfer gegen seine Konkurrenten. Man kann ihm bescheinigen, dass er einen starken fünften Platz gewonnen hat. Schamran Chentiev (27 kg) zwang seine Ringweise dem Gegnern auf. Souverän wurde er Landesmeister. Meibek Hachadziev (29 kg) legte großen kämpferischen Ehrgeiz an den Tag.

Einer seiner Gegner brachte den Stendaler viermal in die gefährliche Lage, doch er befreite sich immer wieder. Am Ende sicherte er sich den Kampf durch einen Schultersieg und wurde Landesmeister.

Eine Leistungssteigerung zeigte Ibragim Tataev gegenüber den vergangenen Turnieren.

In der Gewichtsklasse bis 31 Kilogramm sicherte er sich die Silbermedaille. Martin Akhaev (34 kg) rang mit klarem Kopf. Dies ist ihm seit einiger Zeit wieder gelungen. An Ende wurde das mit dem zweiten Platz belohnt.

"Alle haben gute Techniken gezeigt."

Jonas Berghoff (38 kg) besiegte seine Konkurrenz souverän. Mit mehreren Schultersiegen verließ er die Matte. Bei der Siegerehrung stand er somit ganz oben auf dem Podest.

In der Mannschaftswertung belegte der RSV Stendal 07 mit nur sechs Teilnehmern den dritten Platz.

Die Qualität stimmt, quantitativ können die Ostaltmärker mit Vereinen mit dreimal so vielen Startern noch nicht mithalten. Das wird das Ziel für das kommende Jahr sein.

Trainer Dirk Müller zeigte sich zufrieden mit den Leistungen: "Alle haben gute Techniken gezeigt und haben die Trainingsinhalte angewendet. Wir konnten uns gut im landesweiten Vergleich präsentieren. Das nächste Ziel sind nun die Mitteldeutschen Meisterschaften."

Der Stendaler Kampfrichter Tim Jacobs wurde bei diesem Turnier beim Drei-Mann-Kampfgericht eingesetzt.