In der Tischtennis-Kreisliga hat der SV Mahlwinkel klar die Konkurrenz dominiert.

Stendal l Die anderen Mannschaften hatten nicht den Hauch einer Chance. In den Spielen war Mahlwinkel II meistens deutlich u¨berlegen.

Einzig Aufbau Stendal bekleckerte in der Ru¨ckrunde durch das schwer erkämpfte 7:7 im Auswärtsspiel die blu¨tenreine Mahlwinkler Weste.

Dritter Platz an SV Altmark Iden II

Auch der zweite Platz in der Tabelle war Mahlwinkel III schon einige Zeit vor Ende der Saison sicher. Neben den beiden u¨berraschend deutlichen 0:14-Niederlagen gegen ihre zweite Mannschaft bu¨ßte Mahlwinkel III gegen den TTC Lok Altmark Stendal IV allein drei Punkte ein.

Hinter dem Spitzenduo aus Mahlwinkel folgt das Mittelfeld auf den Plätzen drei bis sechs mit Altmark Iden II, TTC Lok Altmark Stendal IV, SV Schorstedt und Post Stendal II. Iden II hielt in der Vorrunde noch einigermaßen mit Mahlwinkel III mit. In der Ru¨ckrunde rückte K. Rennspieß ins erste Idener Team auf. Der dritte Tabellenplatz wurde dennoch hauchdu¨nn verteidigt. Am Ende hatte die vierte Lok-Mannschaft bei gleichem Punkte- und Spielverhältnis das mit 34 Punkten schlechtere Satzverhältnis - Platz vier.

Ein maßgebender Grund war dabei die weitere spielerische Verbesserung von Selina Vieth. Nach nur sechs gewonnenen Spielen in der Vorrunde gestaltete sie in der Ru¨ckrunde 18 siegreich. Mit einem Punkt Abstand folgt der beste Aufsteiger, SV Schorstedt. So ausgeglichen wie der Abschlusspunktestand verliefen die beiden Saisonhalbzeiten. Ähnlich gleichmäßig verlief die Saison fu¨r den Tabellensechsten Post Stendal II.

Die Mannschaften ab Platz sieben kämpften die ganze Saison gegen den Abstieg. Der Siebente und Aufsteiger Aufbau Stendal kam schwer in Tritt. Nach sechs Spieltagen hatte er erst einen Punkt zu verzeichnen. Fünf Punkte aus den letzten drei Vorrundenspielen brachte Aufbau auf einen Nichtabstiegsplatz. In der Ru¨ckrunde war das 7:7 gegen Ligakrösus Mahlwinkel II der Höhepunkt

Der SV Havelberg auf Rang acht ist nur dank des drei Punkte besseren Spielverhältnisses noch vor einem Abstiegsplatz ins Ziel gekommen. Havelberg gewann aber gegen den Tabellenletzten Seehausen II in zwei Spielen nur einen Punkt. Außerdem verlor Havelberg etliche Partien knapp mit 6:8. Der Vorletzte SV Eichstedt steht nach drei Jahren in der Kreisliga wieder auf einem Abstiegsrang.

Er gewann zwar zwei Punkte in der Ru¨ckrunde mehr als in der Vorrunde, es fehlten aber drei Zähler zum rettenden Tabellenufer. Es fehlte oft nur ein Quäntchen zum Punktgewinn.

Fu¨r den dritten Aufsteiger ZSG Seehausen II auf dem letzten Tabellenplatz wurde es die erwartet schwere Saison. Im ersten Spiel der Ru¨ckrunde schlug die ZSG gleich den TTC Lok Stendal IV deutlich mit 11:3. Es war jedoch nur ein kleines Strohfeuer.

So fehlten am Schluss vier Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz.

Fu¨r Staffelsieger Mahlwinkel II geht es, wie es jetzt aussieht, in der nächsten Saison gleich in der Bezirksklasse mit 4er-Mannschaften weiter.

Die Mannschaften auf den Plätzen drei und vier in der Tabelle können sich schon mal beraten, ob sie in der nächsten Saison in der Kreisoberliga spielen wollen.

Schorstedts Dagmar Haack auf Rang zwei

In der Einzelrangliste stehen Spieler von zwei Aufsteigern ganz vorn. Bester Spieler der Saison war Bernhard Jung von Aufbau Stendal. Er kam auf 45:6 Spiele. Platz zwei belegte Dagmar Haack (SV Schorstedt) mit 43:11 Spielen.

Den dritten Rang teilen Matthias Friedebold und Thomas Weichert (beide SVM II, jeweils 37:8).

Jung und Wolfgang Michaelis (Aufbau Stendal) ließen sich Spitzenplatz in der Doppelrangliste nicht nehmen. Neben 17 Siegen bezwang sie nur das Schorstedter Doppel Maik Walowsky / David Gu¨nther.

Auf Rang zwei kamen Friedebold / Weichert mit 11:2 Punkten vor Matthias Paucke / Henning Woche (9:0, Altmark Iden II).

 

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