Im letzten Saisonspiel (2014/15) haben sich im ostaltmärkischen Derby Saxonia Tangermünde un der TuS Schwarz-Weiß Bismark 1:1 (0:0) getrennt.

Tangermünde l Diese Partie, bei der es um nichts mehr ging, wollten immerhin noch 135 Zuschauer sehen.

Zu Beginn gab es aber erst einmal Emotionen pur: Steven Wiedemann, Tomacz Hampel (hören auf) und Florian Guhla (wechselt zum 1. FC Lok Stendal) wurden bei Saxonia verabschiedet. Für Philipp Grempler war es das vorerst letzte Spiel im Bismarker Dress, er wechselt ebenfalls zum 1. FC Lok in die Kreisstadt.

"Ist das ein müder Kick." Damit umschrieb Tobias Rogge treffend die erste Halbzeit. Chancen gab es wenige. Ein Kopfball von Bismarks Christoph Grabau (10.) sowie zwei Schüssen, die knapp vorbeigingen, von Tangermündes Marcel Werner (14., 16.) sorgten für etwas Gefahr.

Nach dem Wechsel wurde bei hochsommerlichen Temperaturen die Partie etwas turbulenter. Erst recht, als Lars Korte für Saxonia zum 1:0 einschoss (54.). Bismark wollte nicht verlieren und erhöhte die Schlagzahl. Nach Vorlage von Alexander Mayer traf Steffen Rogge nur vier Minuten später zum Ausgleich. Danach wurde es ein offenes Spiel, beide Mannschaften lockerten etwas ihre Abwehrreihen.

Besonders Philipp Grempler hatte am Ende gleich drei Möglichkeiten, um für die Gäste den zweiten Treffer zu markieren. Saxonia-Keeper Ingo Arndt hatte immer etwas dagegegen. Somit blieb es am Ende beim 1:1.

"Es war ein lauer Sommerkick bei gefühlten 40 Grad. Beide Mannschaften haben sich nicht weh getan", sagte Tangermündes Trainer Heiko Gödecke.

"Meine Mannschaft hat Moral bewiesen, keiner hat sich hängen lassen. Zum Schluss hatten wir durch Philipp genug Möglichkeiten, um 2:1 gewinnen zu können. Er hätte in seinem letzten Spiel gerne noch ein Tor geschossen, aber mit dem einen Punkt kann ich leben", erklärte Bismarks Trainer Dirk Grempler.

Jetzt haben beide Teams erst einmal Sommerpause, um frische Kräfte zu tanken.

Torfolge: 1:0 Lars Korte (54.), 1:1 Steffen Rogge (58.). SR: Michael Damke. Zuschauer: 135.

 

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