Andreas Kahlow (Trainer Blau-Gelb Goldbeck): Von den Randerscheinungen beim Pokaltag habe ich nicht viel mitbekommen. Ich war auf das Spiel konzentriert und hatte einen Tunnelblick. Es war schwer, bei den 18 Spielern die richtige Entscheidung zu treffen, wer spielt. Wir hatten in der zweiten Halbzeit mehr Spielanteile und mehr investiert. Es waren 120 Minuten Leidenschaft im Spiel, am Ende war es eine Frage der Kraft. Beim zweiten Tor hatten wir Glück, aber unser drittes war geil. Ich fühle mich in Goldbeck sauwohl.

Tobias Haack (Co-Trainer Germania Tangerhütte): Wir haben sehr gut begonnen und mit Tempo über die Flügel gespielt. Nach dem Wechsel haben wir den Faden verloren. Die Verlängerung ist dann meist Glückssache. Dort und in der zweiten Halbzeit haben wir oft die falschen Entscheidungen getroffen. Kleinigkeiten haben den Ausschlag für den Goldbecker Sieg gegeben.

Ron Göthe (Trainer Osterburger FC): Heute ist alles absolut easy. Wenn auch noch die Duschen gehen würden, dann wäre es perfekt, aber wir haben ja genug mit Sekt geduscht. Erst einmal vielen Dank an die Möringer, dass sie ohne Verstärkung aus der ersten Mannschaft angetreten sind. Das macht nicht jeder. Die ersten 20 Minuten waren schleppend, dann wurden wir besser. Wir haben ein, zwei Tore zu hoch gewonnen. Es war mit dem Double eine grandiose Saison für uns.

Thomas Höft (Trainer Möringer SV II): Glücklich sind wir mit dem Ergebnis nicht. Wir haben alles versucht, aber entscheidende Fehler gemacht. Wir haben bewusst auf die Spieler gesetzt, die es bis ins Finale geschafft haben und uns nicht durch Spieler der Ersten verstärkt. Die Organisation des Pokaltages war perfekt. fko

   

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