Wischer l Der Kinderwettbewerb ist ein fester Bestandteil des Altmark-Triathlons in Wischer, dem am kommenden Wochenende übrigens schon der Havelberger Triathlon folgt.

Für die Beteiligten in Wischer waren zunächst 150 Meter zu schwimmen (22 Grad Wassertemperatur), dann 4 Kilometer mit dem Rad zu fahren und zum Schluss 500 Meter zu laufen. Die Stimmung rund um diesen Wettbewerb war richtig gut, denn Eltern, Großeltern und Bekannte der aktiven Sportler feuerten diese mächtig an.

Grundschule Osterburg legt sich mächtig ins Zeug

Immerhin 69 Kinder beteiligten sich in diesem Jahr am Wettbewerb. Von der Grundschule Osterburg kam sogar ein Bus mit etwa 20 sportlichen Kindern. Weil der Kindertriathlon von Wischer gleichzeitig auch die Kreis-, Kinder- und Jugendspiele in dieser Sportart sind, wird die Osterburger Schule angesichts der Vielzahl der Sportler, allerdings auch wegen ihrer starken Leistungen, der große Gewinner des Jahres 2014 im Schulwettbewerb sein.

Stendals Landrat Carsten Wulfänger nahm am späten Vormittag die Siegerehrung für die Besten im Kindertriathlon vor. Im männlichen Bereich konnte er Leon Theuerkauf (Germania Tangerhütte) die Siegerurkunde und einen neuartigen Pokal übergeben.

Der Vorjahresdritte setzte sich bereits im Schwimmen klar an die Spitze, besaß danach über eine Minute Vorsprung vor Gregor Schönherr (Tangermünder LV). Der konterte bei Radfahren, nahm Theuerkauf zwölf Sekunden ab. Doch im abschließenden Lauf erreichte der Tangerhütter wieder die Bestzeit und landete seinen Erfolg mit einem sehr großen Vorsprung von über einer Minute.

Dritter im Bunde war der Magdeburger und für den MSV Börde startende Oskar Köhler, der wiederum fast eine Minute Rückstand auf Schönherr hatte.

Im weiblichen Bereich setzte sich Sally Wiedenhöver im Schwimmen an die Spitze des Klassements. Sie besaß danach 16 Sekunden Vorsprung vor Alina Nitzsche von der Grundschule Osterburg. Den Abstand baute Sally in der Disziplin mit dem Rad aus. Zwar büßte sie beim abschließenden Lauf über 500 Meter einige Sekunden gegenüber der Konkurrenz ein, doch ihr Sieg war eindeutig. 37 Sekunden Vorsprung hatte sie auf die zweitplatzierte Alina Nitzsche. Die ließ Emma Lenz (SV Eintracht) als Dritte des Wettbewerbs hinter sich.

Dreimal Wiedenhöver im Wettkampf

Der Name Wiedenhöver tauchte übrigens gleich dreimal im Wettkampfprotokoll auf. Die Geschwister Dan, Sally und Rike sind besonders sportbegeistert.

 

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