In der ersten Hauptrunde des Fußball-Landespokalwettbewerbs erwartet am morgen Freitagabend Landesligist Saxonia Tangermünde den Regionalligisten 1. FC Magdeburg. Anstoß ist um 19 Uhr.

Tangermünde l Bereits kurz nach der Auslosung liefen beim Vorstand des FSV Saxonia Tangermünde die umfangreichen Vorbereitungen für diesen -aus altmärkischen Sicht - Pokalknüller.

"Was da im Vorfeld alles beachtet werden muss, ist schon Wahnsinn", erklärte Saxonia-Vorsitzender Diethard Lehmann. Am heutigen Donnerstag wird um 14 Uhr das Stadion für das Spiel noch einmal kontrolliert und abgenommen.

Der gastgebende Verein hat als Stadionsprecher Thomas Schulze gewonnen. Der ehemalige Lok-Trainer hat sich auf diesem Gebiet bereits einen Namen durch die Moderation des Tangermünder Elbdeichmarathons gemacht.

Eine besondere Ehre gibt es für Wilhelm Schulz. Der Alters- und Ehrenpräsident vom FSV Saxonia Tangermünde, der kürzlich 80 Jahre alt geworden ist, wird den Spielball zum Anstoßpunkt bringen. An Auflaufkinder hat der Verein ebenfalls gedacht.

Ganz wichtig für die Zuschauer ist, da an der Abendkasse Gedränge zu erwarten ist, sich bereits Karten im Vorverkauf zu besorgen. Sie gibt es in der Touristinformation (Am Mark) sowie im Sporteck Korte in Stendal und Tangermünde.

Zum Spiel: Die Altmärker sind in dieser Partie der krasse Außenseiter. Nur zum Vergleich, die Magdeburger haben gegen den Landesligisten Börde Magdeburg im Testspiel 10:0 gewonnen, Tangermünde hat gegen Börde in der abgelaufenen Saison zweimal verloren.

"Der Druck liegt klar bei den Magdeburger, nur die können verlieren. Wir wollen mitspielen und auf keinen Fall zweistellig untergehen. Beim Training war die Stimmung zuletzt gut und alle sind heiß auf das Spiel", sagte Tangermündes Trainer Heiko Gödecke.

Verzichten muss er auf Andy Borchert (Arbeit) und Daniel Gassel (krank). "Für alle anderen Spieler ist das sicher ein sportlicher Höhepunkt, bis auf Steffen Lenz, der hat so was ja schon mehrfach erlebt", sagt Gödecke weiter.

Taktisch ist die Ausrichtung der Heimmannschaft auch klar. Gödecke: "Wir werden sicher nicht auf Angriff spielen, aber mal sehen, was Magdeburg macht."

Magdeburgs Trainer Jens Härtel, der Saxonia im Testspiel in Jävenitz beobachtet hat: "Es sind sicherlich andere Spannungsmomente als bei einem Testspiel. Wir nehmen den Gegner ernst, haben aber keinen Zweifel, dass wir eine Runde weiterkommen."

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