Nach dem Spiel bedankten sich die Mannschaft von Saxonia Tangermünde bei den Fans. Anschließend unterhielt sich Volksstimme-Sport-redakteur Frank Kowar mit dem Kapitän Marcel Werner.

Volksstimme: Herr Werner, wenn Sie das Endergebnis von 1:6 jetzt auf Anzeigetafel sehen, was sagen Sie dazu?

Marcel Werner: Na ja, eins, zwei Gegentore weniger hätte ich mir schon gewünscht. Ich muss aber sagen, die Mannschaft hat alles gegeben. Wir haben um jeden Ball gekämpft. Wir wollten uns wehren. Das haben wir gemacht. Wir waren fast das gesamte Spiel in Unterzahl. Kompliment an die ganze Mannschaft .

Saxonia hat als krasser Außenseiter 75 Minuten lang in Unterzahl gespielt. Was haben Sie unmittelbar nach der Roten Karte gegen Christoph Miedreich gedacht?

Zuerst, Mensch, hätte er den Ball doch lieber einfach reingelassen. Aber so ist Fußball, das war ein Reflex, da kann man nichts machen.

Sie haben per Freistoß den Ehrentreffer, der noch besonders schön war, geschossen. Wollten Sie den Ball so im Netz versenken?

Ich habe gesehen, dass der Torwart im langen Eck steht. Der Ball sollte schon so kommen. Natürlich gehört auch etwas Glück dazu, um gegen dem 1. FC Magdeburg so einen Treffer zu erzielen.

Bei dem Spiel waren 1100 Zuschauer, und das bei strömenden Dauerregen. Was sagen Sie zur Kulisse?

Noch einmal Dank an alle, die uns unterstützt haben. 1100 Zuschauer bei diesem Wetter sind sicher nicht alltäglich. Ich hoffe und denke, wir haben als Außenseiter ein kämpferisch gutes Spiel gezeigt und den Zuschauer auch etwas geboten.