Stendal (fko) l Die traditionelle Umfrage unter den Fußball-Verbandsliga-Vereinen ergab, dass fast die halbe Staffel um den Landesmeistertitel kämpfen wird (Mehrfachnennungen waren möglich).

Insgesamt sieben Vereinsnamen wurden genannt: Sollten die Tipper richtig liegen, so wird der Absteiger aus der Oberliga, FC Gru¨n-Weiß Piesteritz, nach 2012 erneut Meister (fünfmal genannt).

Dahinter folgen der Titelverteidiger BSV Halle-Ammendorf und der 1. FC Lok Stendal mit je vier Nennungen. Lok-Trainer Sven Körner meinte dazu: "Ich sehe uns nicht als ein Favorit, wir müssen uns erst einmal finden und die Mannschafts-Struktur neu aufbauen."

Weiter wurden genannt: Der Aufsteiger FSV Barleben, die U 23 des Halleschen FC (je dreimal) sowie der VfB IMO Merseburg und SV Edelweiß Arnstedt (je einmal). Interessant sind auch die Zielsetzungen der Vereine. Titelverteidiger BSV Halle-Ammendorf hat Platz eins bis drei im Visier. Der MSV 90 Preussen und der SV Edelweiß Arnstedt wollen ebenfalls um die Meisterschaft mitspielen und gaben als Saisonziel Platz eins bis fünf an.

Drei Verbandsliga-Trainer besitzen die A-Lizenz, zwei haben die B- und fu¨nf die C-Lizenz (darunter auch Lok-Trainer Körner) . Sechs Übungsleiter besitzen derzeit keine gu¨ltige Lizenz. Das Alter der Verbandsliga-Trainer reicht von 32 bis 63 Jahren, wobei der Durchschnitt bei 42 Jahren liegt.

Alle 16 Verbandsliga-Vereine haben ihre Mannschaften beim Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) gemeldet. Fu¨r die Saison durfte jeder Verein so viele Spieler melden, wie er denkt, dass sie eventuell benötigt werden.

Der TSV Völpke hofft mit 19 Spielern durch die Saison zu kommen, der BSV Halle-Ammendorf und der MSV 90 Preussen wollen mit 21 Spielern auskommen.

Um allen Eventualitäten vorzubeugen, hat der 1. FC Bitterfeld-Wolfen dagegen 54 Spieler gemeldet. Insgesamt wurden 550 Spieler fu¨r die Verbandsliga gemeldet, was einen Schnitt von mehr als 34 Spieler je Team bedeutet.