Drittes Remis im dritten Saisonspiel. Die Kicker von Lok Stendal haben am Sonnabend im Verbandsligamatch ein 3:3 bei IMO Merseburg erstritten. Eingesetzt wurde auch der ganz frische, ukrainische Lok-Neuzugang Artem Sikulskyi.

Merseburg/Stendal l Die Altmärker begannen mit der momentan vermeintlich besten Aufstellung. Als einziger Stürmer war wie bereits in den vergangenen Spielen Benedikt Nellessen aufgestellt.

Die Zielstellung der Merseburger war, den bisherigen Tabellenplatz zu halten und nach Möglichkeit den Sprung an die Spitze zu schaffen. Dies war jedoch nicht im Sinne der Altmärker. Von Beginn an versuchten die Gäste über ein schnelles Spiel im Mittelfeld Nellessen in Position zu bringen und so zu Torerfolgen zu kommen. In der vierten Minute tanket sich in Instenberg links bis an die Grundlinie durch, passte den Ball in die Mitte, Vincent Kühns Schuss lenkte der Torwart zur Ecke. Danach verlor Lok etwas die Linie, die Merseburger spielten geradliniger und kamen zu Chancen, die auch zu den vermeidbaren Toren führten.

Luther markierte das 1:0 und war auch am 2:0 durch Schlorf beteiligt. Der gleiche Spieler tunnelte sich in der 40. Minute durch die gesamte Abwehr durch und traf aus Mittelstürmerposition zum 3:0. Was für Eine enorme Effizienz bei der Chancenverwertung!

Lok-Trainer Sven Körper hat der Mannschaft in der Pause kräftig die Richtung für die zweite Halbzeit gewiesen. Körner stellte nun erstmals den Ukrainer Artem Sikulskyi auf.

Lok war jetzt wesentlich aggressiver. IMO konnte kaum etwas dagegen halten. In der 53. Minute gab es Foulelfmeter für Lok. Erdmann verwandelte sicher. In der 69. Minute konnte Merseburgs Keeper einen Erdmann-Freistoß aus 25 Metern nicht festhalten, Groß war zur Stelle und brachte den Ball über die Linie.

Auch Martin Gebauer schaltete sich jetzt oft in den Angriff ein. Besonders effektiv in der 78. Minute. Einen vom Torwart abgewehrten Ball köpfte der Defensivspieler zum viel umjubelten Ausgleich in die Maschen. Glück dann nochmals in der 86. Minute für die Gäste, ein scharf getretener Freistoß geht am linken Pfosten vorbei. Stendal hat sich einen Punkt redlich verdient.

Stendal: Giebichenstein - Gebauer, Sommermeyer, N. Breda (46. Sikulskyi), Groß, Schubert, Erdmann, Instenberg (81. Ouzmane), Kühn (88. Guhla), Grempler, Nellessen.

Schiedsrichter: Patrick Menz, Zuschauer: , Torfolge: 1:0 Luther (28.), 2:0, 3:0 Schlorf (34., 42.), 3:1 Erdmann (53./Elfmeter), 3:2 Groß (69.), 3:3 Gebauer (79.).