In der Landesliga der Fußballfrauen wird am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) der 3. Spieltag ausgetragen. Während die Mannschaft von Eintracht Walsleben beim Magdeburger FFC II Außenseiter der sehr krassen Art ist, spielen die Arneburgerinnen auf dem heimischen Platz an der Stendaler Straße (Anstoß: 14 Uhr).

Stendal l Die Stimmung im Lager der Rot-Weiß-Frauen kann gegenwärtig besser nicht sein. Kunststück, gelangen der Mannschaft von Trainerin Kirsten Matschkus doch zwei klare Siege zum Saisonstart 2014/15. Einem 8:1-Heimsieg gegen den BSV Magdeburg folgte ein 8:0-Auswärtserfolg im Walslebener Eichengrund.

Morgen aber kommt mit Rot-Schwarz Edlau eine Mannschaft nach Arneburg, die Rot-Weiß genau zeigen wird, wo das Team steht. Zweifellos hat die altmärkische Mannschaft leistungsmäßig einen Schritt nach vorn gemacht, aber wie groß ist der?

Das wird angesichts dieses Gastes sicherlich erkennbar sein. Schließlich spielt Edlau schon seit Jahren eine starke Rolle in der höchsten Frauenfußball-Klasse des Landes. Bei den Arneburgerinnen werden Katja Höpfner (verletzt) und Katarina Rohr (berufliche Gründe) fehlen.

Sorgenvoller sieht es derzeit bei den arg gebeutelten Walsleberinnen aus. "Wir haben noch nicht den richtigen Spielrythmus gefunden. Außerdem ist die körperliche Fitness nur bei einem Teil der Mannschaft in Ordnung", sagt Trainer Mario Meyer. "Beim MFFC wären wir auch in Normalform Außenseiter gewesen, in der derzeitigen Situation um so krasser."

Zumal seine Mannschaft am morgigen Sonntag auch noch personell geschwächt ist, denn Jeannette Heinrichs (berufliche Gründe) und Anned Werner fallen aus.