Am 6. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga treffen die ersten vier Mannschaften der Tabelle in direkten Duellen aufeinander.

Stendal l In Grieben trifft der Tabellenzweite auf den Spitzenreiter aus Osterburg. Der Vierte aus Berkau erwartet den Dritten TuS Wahrburg. Durch arbeits- und verletzungsbedingte Ausfälle hat TuS Bismark II das Match bei Kickers Seehausen abgesagt. "Ich habe das so Werner Meinschien mitgeteilt und denke, dass die Partie neu angesetzt wird," sagte TuS-Coach Jens Knoblich.

Grieben gegen Osterburg, dieses Match gab es bereits in der ersten Hauptrunde des Altmarkpokals. Damals setzte sich der OFC auf heimischen Geläuf mit 4:2 durch. Der Aufsteiger hat seine fünf Begegnungen bisher sicher eingefahren. Das Spiel in Grieben dürfte aber zum echten Prüfstein werden. Die Hausherren stehen drei Zähler hinter dem Leader, hatten zuletzt beim Lastminute-Sieg in Schinne etwas Glück. Sollten die Gäste diese Hürde meistern, sind sie trotz des frühen Zeitpunkt schon der Topfavorit auf den Aufstieg.

Das andere Spitzenspiel geht in Berkau über die Bühne. Dort reist der TuS Wahrburg an. Die KSG, die als sehr heimstark gilt , hat zuletzt auch auswärts dreifach gepunktet. Zudem haben die Berkauer bewiesen, das nicht nur Andreas Duhm die Tore schießt, obwohl er in Lüderitz erneut einen Treffer beisteuerte. Im letzten Aufeinandertreffen gegen Ende der Vorsaison gab es in Wahrburg ein sattes Torfestival, was die KSG 5:4 gewann. Wahrburg gab in der Vorwoche etwas überraschend Zähler beim 5:5 zu Hause gegen Wust ab und sah auch lange wie der Verlierer aus, bevor Marco Zimmermann durch zwei Tore auf den letzte Drücker ausglich. Apropos Zimmermann: Der Neuzugang hat schon acht Saisontreffer erzielt und ist damit der ärgste Verfolger von KSG-Angreifer Andreas Duhm, der es schon auf zehn Tore gebracht hat. Nicht auflaufen wird TuS-Akteur Philipp Dieckmann nach seinem Platzverweis.

In der Vorwoche bekam die SG Kamern/Havelwinkel Warnau II keine Mannschaft zusammen und musste die Partie beim BSC/Lok Stendal II absagen. Gegen Lüderitz kann für die SG eigentlich nur ein voller Erfolg zur Debatte stehen, um die rote Laterne abzugeben. Die Eintracht haderte zuletzt mit der schlechten Chancenverwertung. Für beide Teams steht nur der Klassenverbleib auf dem Programm, daher ist dies schon ein richtungsweisendes Match.

Ähnliche Probleme wie die Lüderitzer hatten in der Vorwoche die Kicker aus Uetz. Gegen Rossau ließen die Lust und Co. eine ganze Reihe bester Möglichkeiten aus. An diesem Spieltag ist der VfB in Schönhausen zu Gast. Die Preussen belegen aus ihrer Sicht einen unbefriedigenden vorletzten Rang und haben sich zudem schon eine Reihe von Platzverweisen eingehandelt. Zuletzt kassierte in Klietz David Leue eine gelb-rote Karte. Zudem klebte Schönhausen im Abschluss das Pech an den Stiefeln.

Traktor Wust hat aus Wahrburg einen Punkt mitgebracht. Trotzdem gab es gesenkte Häupter bei den Reich und Co., denn sie führten bis zur 89. Minute noch 5:3. Die Traktoristen sind das Team mit den meisten Gegentoren in der Schlussphase. Dieses zieht sich bereits seit der letzten Serie wie ein roter Faden durch die Spiele. Geknickt waren auch die Schinner nach dem letzten Match. Elfer in der 90. Minute verschossen und dann noch der Gegentreffer in der Nachspielzeit. Für Unterhaltung ist bei Wuster Spielen immer gesorgt. Sie gehen im seltenen Fall torlos aus.

In den Sonntagsspielen kommt es zum Duell zweier Schwergewichte der Kreisoberliga. Rossau empfängt die SG BSC/Lok Stendal II. Die Gäste hatten zuletzt ein unfreiwillige Spielpause, da der Gegner absagte. Rossau überzeugte mit Effektivität beim Sieg in Uetz.

Im zweiten Sonntagsmatch trifft der Kreveser SV II auf Germania Klietz. Der Aufsteiger setzt auf seine Heimstärke. Klietz möchte bestimmt was mitnehmen.