In der Fußball-Verbandsliga steht am kommenden Wochenende der 10. Spieltag an. Lok Stendal steht derzeit mit mageren zehn Punkten nur auf dem zwölften Tabellenplatz. Gast am Hölzchen ist am Sonntag ab 14 Uhr der 1. FC Bitterfeld/Wolfen.

Stendal l Beide Mannschaften hatten zuletzt Niederlagen zu verkraften. Lok unterlag in Oschersleben mit 0:3, die Sonntags-Gäste daheim gegen Romonta Amsdorf mit 1:2.

Beiden Teams ist auch gemeinsam, dass sie derzeit bei jeweils zehn Punkten stehen. In der Vorsaison gab es zwei klare Lok-Siege gegen diesen Kontrahenten, 4:1 auswärts (Lok-Tore: Buschke 2, Nellessen, Erdmann) und 6:1 daheim (Juninho 2, Ouzmane, Nellessen, Erdmann, Schubert).

Was die Kontrahenten des Sonntags unterscheidet, ist das Anspruchsniveau, und nicht nur das eigene. Vier der 16 Verbandsliga-Trainer trauten vor der Serie bekanntlich Lok sogar den Staffelsieg zu.

Das Märchen ist bereits jetzt, sechs Spieltage vor Beendigung der ersten Halbserie, beendet.

Die Mannschaft will sich am Sonntag für die 0:3-Niedelage in Oschersleben rehabilitieren. "Anhand der Körpersprache muss in jeder Minute zu erkennen sein, dass die Spieler gewillt sind, diese Begegnung unbedingt zu gewinnen", so Trainer Sven Körner, der nachlegt: "Wir haben das Spiel in Oschersleben analysiert. Unter anderem auch die Tatsache, dass Führungsspieler entscheidende individuelle Fehler machen. Das muss natürlich abgeschafft werden."

Die Trainingsbeteiligung war in dieser Woche aus diversen Gründen (Grempler, Guhla angeschlagen, Nellessen, Kühn beim Studium) gering. Das Neueste aus der Ukraine: Zinchenko steht vor seinem Dienstantritt bei der Armee, Sikulskyi kommt bald zurück ans Hölzchen.