In der Frauenfußball-Landesliga Nord haben die altmärkischen Teams im letzten Match vor der Winterpause Heimrecht. Mit dem Magdeburger FFC II erwartet Arneburg den Tabellenersten.

Arneburg/Walsleben l In Walsleben ist der Dritte MSV Wernigerode zu Gast.

"Ich bin froh, wenn ich elf Spielerinnen zusammen bekomme. Bei uns hat die Erkältungswelle voll zu geschlagen. Die drei Wochen Pause haben uns sowieso nicht gut getan", meinte Eintracht-Trainer Mario Meyer. Zwei Erkältungsopfer sind Jennifer Glewwe-Licor und Anned Werner. Verletzt ist zudem noch Celine Lubach.

Gegner Wernigerode hat sich in der Vorwoche schon Mal richtig für die Partie warm geschossen. Die Harzerinnen gewannen 15:0 gegen den BSV 79 Magdeburg, der aber in Unterzahl spielte. Doch bleibt die Frage: Reist der MSV überhaupt an? Die Gäste hatten vor einigen Tagen wegen einer Verlegung nachgefragt. Die Eintracht hat dies aber abgelehnt. Frauenteams aus Wernigerode haben scheinbar eine Allergie, in die Altmark zu reisen. Denn im Vorjahr reiste Germania Wernigerode weder in Walsleben noch in Arneburg an.

Einen ganz dicken Brocken hat Arneburg vor den Füßen. Gegner ist Spitzenreiter Magdeburger FFC II. Was Hoffnung macht. Die Gäste gaben am letzten Spieltag erstmals Punkte beim 2:2 gegen Edlau ab. Wollen die Rot-Weißen noch das Ziel Platz drei erreichen, müssen sie den Favoriten aus den Weg räumen.

"Ein Sieg muss her, um die rechnerischen Chancen auf Platz drei zu erhalten", äußerte sich RWA-Coach Kirsten Matschkus. Bis auf Katarina Rohr hat sie ihren kompletten Kader zur Verfügung.

Als nicht auf der Höhe des Geschehens präsentiert sich wie in jedem Jahr der Staffelleiter, was die Anstoßzeiten betrifft. Beide Partien werden nicht wie in allen anderen Ligen um 13 Uhr, sondern erst um 14 Uhr angepfiffen. Da dürfen keine Computerpannen passieren, ansonsten tappen die Frauen im Dunklen.