Seehausen l In der Sachsen-Anhalt-Liga der Handballfrauen verbleibt die Mannschaft der SG Seehausen während der Festtage mit drei Pluspunkten auf dem vorletzten Platz des Klassements.

An einen Sieg im einzigen Spiel am vergangenen Wochenende zu denken, verbot sich von selbst. Schließlich kam der Leistungskader des HSV Magdeburg am Sonnabend in die Wischelandhalle, um sich mit den Altmärkerinnen zu messen. Am Ende hieß es 33:24 für die klar favorisierten Gäste aus der Landeshauptstadt.

Die Seehäuser Mannschaft lief gehandicapt auf, denn mit Tina Fischer musste ausgerechnet eine der derzeit besten Torschützinnen der SG passen. Sie war zwar in der Halle, doch mitspielen konnten sie auf Grund einer heftigen Angina nicht.

So spielte die Norwegerin Aurora Rist auf der halblinken Aufbauposition, die ansonsten Tina Fischer vorbehalten ist.

Die Gäste besaßen die bessere Mannschaft mit einigen starken Einzelkönnerinnen und gingen auch gleich mit 1:0 beziehungsweise später mit 6:2 in Führung.

Die Altmärkerinnen aber wehrten sich in dieser Begegnung gegen den Favoriten auf den Staffelsieg entschieden besser, als zu erwarten war. Durch eine ganz starke Abwehrleistung wurde der Kontrahent zu teilweise fahrlässigen Abschlüssen gezwungen. Die SG kam durch einen Treffer von Sophie Schwander und zwei von Aurora Rist zum Anschluss von 5:6 (13. Minute). Das veranlasste den Magdeburger Trainer zu einer Auszeit. Er richtete sein Team erneut aus. Das zog bis zur Halbzeitpause mit 15:9 davon.

Die Seehäuserinen leisteten sich im Spielverlauf entschieden zu viele technische Fehler, um dem Kontrahenten, der gleich zwei Spielerinnen durch jeweils dreimal zwei Strafminuten verlor, beizukommen. Doch der Kampfgeist stimmte, so hieß es nach 51 Minuten 19:22, bevor der Favorit sich danach endgültig befreien konnte. Er wurde in diesem Spiel aber entschieden härter gefordert, als ihm lieb war. Ein Hoffnungsschimmer für die Altmärkerinnen.

Seehausen: Willing, Gebauer, Tange - Theiß, Rist 4, Milchert 4, Braune 6, Bäse 5, Rozynek , Düsing 2, Biewald, Schwander 3.