Stendal l Die kurze Halbserienpause in der 2. Bohlekegeln-Bundesliga ist vorbei ist. Schon am Wochenende geht es für die Männer des Stendaler KC - und natürlich auch für den Rest der ganzen Liga - wieder um wertvolle Saisonpunkte.

Antreten müssen die Ostaltmärker zweimal auswärts in Berlin. Am heutigen Sonnabend spielen sie bei Sparta/KSG und am Sonntag bei NKC Berlin. Das sind Spiele gegen den Auf- und Absteiger (NKC).

"Wir kennen die Bahnen nicht."

Natürlich wollen die Ostaltmärker nicht ohne einen Punkt die Heimreise antreten. "Den wollen wir schon bei Sparta holen", sagt Marcel Borsch. Wichtig ist, dass die Stendaler in ihrer Stammbesetzung antreten werden. Gespielt wird heute in der Nähe vom Union-Stadion im Kegelsportzentrum Hämmerlingstraße. "Auf den Bahnen fünf bis acht spielt Oberschöneweide, die kennen wir, aber nicht die Bahnen eins bis vier, wo Sparta spielt", ergänzt Borsch. Klar ist aber auch, Sparta/KSG hat es den Stendaler bereits im Hinspiel sehr schwer gemacht. Es wird für die Altmärker wieder ein schwieriges Spiel.

Einen Tag später geht es im Preußen-Park gegen NKC Berlin. "Das ist ein Aufstiegskandidat. Die werden auch aufsteigen", ist sich Borsch sicher. Wollen die Stendaler dort auch einen Punkt holen? "Wir streben insgesamt einen Zusatzpunkt in Berlin an", nennt Borsch die Zielstellung des Wochenendes.

Ein kurzer Blick auf die aktuelle Tabelle verrät, dass die Stendaler derzeit positiv stehen. Holen sie eine Zusatzpunkt, dann bleibt das auch nach diesem Spieltag so. Bei zwei 0:3-Niederlagen verbleibt immerhin ein 17:17.

Der westaltmärkische SV Binde spielt in Arendsee heute gegen Ilsenburg und morgen gegen Oberschöneweide II. Zwar erscheint der aktuelle neunte Platz nicht so gut, doch nach diesem Wochenende und den erhofften zwei 3:0-Erfolgen auf der Heimbahn ist das Tableau wieder bereinigt und der SVB könnte locker auf Platz vier vorrutschen. Den ersten von den beiden angestrebten Erfolgen wollen die Binder gleich morgen gegen Tabellenführer KSC Ilsenburg einfahren. Erst Anfang Dezember reisten die Altmärker in den Vorharz, verloren dort aber 0:3. Allerdings gingen aber immerhin 29 Einzelpunkte auf das Binder Konto - ein Wert, der so in Ilsenburg von den Krüger Co. noch nicht erreicht werden konnte. Nun wollen die Binder den Spieß aber umdrehen und sich für die Niederlage revanchieren. "Ich denke, es begegnen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe, auch wenn die unbereinigte Tabelle etwas anderes sagt. Im Prinzip stehen wir gleich da. Hinzu kommt, dass es ein Derby ist, das wir natürlich gewinnen wollen", so Bindes Schernikau.