Stendal/Seddin l In der 2. Bohlekegeln-Bundesliga, Staffel Süd-Ost, hat der Stendaler KC am Sonnabend gegen Lok Seddin 3:0 gewonnen. Am gestrigen Sonntag hieß es im Rückspiel zwischen Seddin und Stendal 2:1.

"Wir sind natürlich sehr zufrieden", freute sich Marcel Borsch, Spieler des Stendaler KC, am Sonnabend, kurz nach dem Lok Seddin auf eigener Bahn 3:0 bezwungen wurde. Die Erleichterung bei den Altmärkern war natürlich groß. Nur ein Stendaler haderte etwas.

Bereits nach den ersten beiden Durchgängen lagen die Stendaler klar vor. Alle vier SKC-Akteure waren jeweils besser als ihre Konkurrenten aus Seddin. Dennoch machten die Gäste in der Haferbreite neben den Stendaler Fans auch mächtig Stimmung. "Abschlachten" lassen wollten sie sich nicht. Besonders Marko Friedrich wuchs im letzten Durchgang über sich hinaus.

An Karsten Soisson, der 943 Holz vorgelegt hatte, kam aber niemand mehr heran. Das war schnell klar. Am Ende wurde Friedrich ("Die 943 Holz sind schon ein ganz schöner Hammer") mit 932 Holz Viertbester. Er war damit der einzige Seddiner, der in Stendaler Phalanx eindrang.

Rainer Brose wollte unbedingt die 940 knacken. Das war auch drin, aber im letzten Wurf gelang ihm nur eine Sechs, so dass 938 im Protokoll standen. "Es wäre das erste Mal in einem Wettkampf in Stendal, dass ich 100 Gute schaffe. Im Training ist mir das schon gelungen. Schade."

Am Ende siegten die Altmärker 5597 zu 5491 Holz. Bei der Wertung um den Zusatzpunkt stand ein 55:23 auf der Anzeigetafel.

Am gestrigen Sonntag auf der Anlage in Michendorf gewann Seddin 5420 zu 5375 Holz Das war zu erwarten. Aber Stendal holte sich mit einer 45:33-Wertung den Zusatzpunkt. Überragend schob Rainer Brose, der erneut elf Punkte für sein Team einsackte. Damit war auch er dann vollkommen zufrieden