In einem Fußball-Testspiel hat Verbandsligist 1. FC Lok Stendal bei Blau-Gelb Goldbeck (Spitzenreiter der Landesklasse, Staffel I) am Ende 5:2 (2:1) gewonnen.

Goldbeck l Die Partie fand auf dem Nebenplatz in Goldbeck statt. Der Boden war noch leicht von matschigem Schnee bedeckt, aber insgesamt doch noch gut bespielbar.

"Das war zu billig."

Lok kam damit zu Beginn besser zurecht und hatte durch den agilen Vincent Kühn gleich die erste Chance, die nichts einbrachte. Kurz darauf blieb eine Zuspiel von Philipp Grempler wirkunslos, da der Ball einfach im Schnee liegen blieb.

Das 1:0 fiel dennoch. Moritz Instenberg kämpfte sich auf der rechten Seite durch. Nach seiner Eingabe brauchte Grempler das Leder nur noch über die Linie zu drücken.

"Das war zu einfach", tobte Goldbecks Torwart Sebastian Braune. Er sollte in den kommenden Aktionen öfters im Mittepunkt stehen.

Mit einigen Paraden verhinderte er einen höheren Rückstand. Gegen den Treffer von Benedikt Nellessen, der nach einem Solo locker einschob, war er jedoch machtlos.

Danach hatte Lok noch jede Menge Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Unter anderem stand Niklas Buschke völlig allein vor dem Goldbecker Tor, er schob den Ball jedoch vorbei.

"Ihr rückt viel zu langsam raus", schrie Braune seine Vorderleute an. Das Heimteam hatte in der ersten Halbzeit nur eine Chance. Die saß aber. Christoph Baumann traf zum 2:1. Das war Effizienz pur.

Gleich nach dem Wechsel erhöhte Steven Schubert auf 3:1 für Lok. Als Vincent Kühn in der 75. Minute zum 4:1 für die Gäste traf, war auch das Resultat dem Spielverlauf entsprechend. Kurz vor Schluss schoss dann jede Mannschaft noch ein Tor.

"Mit dem Tempo der Partie war ich zufrieden. Wir haben versucht, permanent Pressing zu spielen und die Räume zu verdichten. Es war klar, dass auf dem Boden einfache Fehler passieren können. Aber die beiden Gegentore haben mir nicht gefallen. Goldbeck war insgesamt ein sehr guter Gegner", sagte Lok-Trainer Sven Körner.

Goldbecks Trainer Andreas Kahlow sagte: "Das Spiel war für uns sehr laufintensiv, aber das wussten wir ja vorher. Wir haben gesehen, dass wir in der Lage sind, auch gegen Lok Tore zu schießen. Das ist positiv und eine gute Grundlage für die Spiele in der Landesklasse. Sebastian Braune war sicher ein Garant, dass wir nicht zehn Gegentore bekommen haben. Unsere Ketten haben funktioniert. Dass wir kein Hurra-Fußball gegen Lok spielen können, war uns natürlich im Vorfeld klar."