In der Fußball-Verbandsliga trägt das Team des 1. FC Lok Stendal am Sonntag ab 14 Uhr sein erstes Heim-Pflichtspiel des Jahres 2015 aus. Zu Gast am Hölzchen ist der Tabellenvierte IMO Merseburg.

Stendal l In den beiden Serien zuvor hatten die Altmärker gegen IMO zumeist die Nase vorn, gewannen daheim deutlich mit 4:0 beziehungsweise 5:1 und punkteten auch auswärts. Im Hinspiel der laufenden Saison gab es in Merseburg ein 3:3-Unentschieden.

In dem Match lag Lok zur Halbzeitpause bereits 0:3 zurück. In der Kabine gab es ein "Donnerwetter" von Trainer Sven Körner. Wie verwandelt spielten danach die Gäste. Martin Gebauer sorgte schließlich für den Ausgleich zum 3:3

Die bevorstehende Partie am Sonntag dürfte eine spannende werden, denn IMO hat sich vor dieser Serie personell verstärkt und ist mit 31 Punkten und einem tollen Torverhältnis von 53:18 Rangvierter. In diesem Jahr haben die Merseburger allerdings noch kein Pflichtspiel absolviert.

Kuschen vor diesem Kontrahenten brauchen die Lok-Kicker aber nicht. Schließlich haben sie ihr erstes Pflichtspiel des Jahres 2015 beim Halleschen FC II mit 2:0 gewonnen und wollen am Sonntag daran anknüpfen. Das Spiel in Halle am vergangen Wochenende haben die Stendaler klar dominiert. "Die Elf, die da so präsent war, ist im Prinzip gegen IM0 wieder zu erwarten. Aber Philipp Groß steht uns in jedem Fall wieder zur Verfügung, bildet eine Alternative", so Körner.

Chronik der Lok-Trainer wird übergeben

Wer kennt sie nicht, die Weisheiten der Fußballlehrer. Spätestens seit Sepp Herberger wissen alle, dass der Ball rund ist und ein Spiel 90 Minuten hat. Ohne einen Trainer ging und geht es weder beim FC Bayern München noch beim 1. FC Lok Stendal. Am kommenden Sonntag wird eine Chronik der Trainer, die in den vergangenen 65 Jahren in Stendal wesentliche Verantwortung getragen haben, der Öffentlichkeit übergeben.

Anlass wird das Punktspiel gegen die Mannschaft von IMO Merseburg sein. Auf Schautafeln werden die Leistungen all der Sportfreunde gewürdigt, die bei Wind und Wetter an der Seitenlinie standen und entscheidenden Anteil an den Erfolgen der Mannschaft hatten, manchmal aber auch Misserfolge verantworten mussten. Ob nun Martin Schwendler, Jörg Ohm, Reiner Wiedemann oder Sven Körner:

Sie alle prägten und prägen die Geschichte und Geschicke des 1. FC Lok Stendal. Ihre Leistungen sind bedeutend gewesen und sollen eine entsprechende Würdigung finden. Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer sind herzlich eingeladen, sich einen Überblick zu verschaffen, wer wann Trainer im Stendaler Hölzchen gewesen ist.