In der Fußball-Verbandsliga hat es die Stendaler Lok-Mannschaft am morgigen Sonnabend mit dem gastgebenden Tabellenzweiten Grün-Weiß Piesteritz zu tun.

Stendal l Gastgeber Grün-Weiß verfügt über 42 Punkte, hat zu Spitzenreiter FSV Barleben (48) bereits einen gehörigen Rückstand, jedoch bislang ein Spiel weniger ausgetragen. Die Barleber wären also absolut nicht böse, wenn das Stendaler Team den Piesteritzern morgen Punkte abknöpfen würde.

Doch das wird bekanntlich schwierig, denn der Gastgeber, Oberliga-Absteiger des Jahres 2014, ist in der laufenden Saison mit sieben vollen Erfolgen und zwei Remis in neun Spielen das heimstärkste Team der Verbandsliga.

Doch die Altmärker kommen keinesfalls in Duckhaltung zum Rangvize. Schließlich haben sie zuletzt eine Ungeschlagenserie von vier vollen Erfolgen und einem Unentschieden hingelegt.

Im Hinspiel im Stadion Am Hölzchen trugen die Piesteritzer einen knappen 2:1-Erfolg davon. Jeffrey Neumann schoss zwei frühe Tore zum 0:2, kurz danach schaffte Vincent Kühn den Lok-Anschlusstreffer zum 1:2, mehr erreichten die Altmärker nicht. Am Ende jubelten so die Gäste.

Lok-Trainer Sven Körner äußert zur morgen bevorstehenden Partie: "Wir können in Piesteritz ohne jeglichen Druck aufspielen. Dort können wir uns mit einer richtig guten Mannschaft messen, sammeln sicherlich viele Erfahrungen. Das gehört einfach dazu."

Wie sieht es um den Spielerkader der Stendaler mit Blick auf dieses Match aus?

Die zuvor verletzten beziehungsweise operierten Steven Schubert und Andreas Sommermeyer haben in dieser Woche trainieren können. Ob sie morgen zum Einsatz kommen, wenn dann eher nur zeitweise, entscheidet sich kurzfristig.

Positiv ist, dass für den 29. März die Spielberechtigung für den 21-jährigen Defensivakteur Abou David Cham vorliegt, der seine Ausbildung bei Hannover 96 erhielt, dann bei anderen Vereinen Hannovers spielte und jetzt in Berlin lebt. Der Kontakt zu ihm kam durch Benedikt Nellessen zustande.

Lok spielt danach erst am 12. April wieder, daheim gegen den TSV Völpke.