Stendal (wse) l Im Heimmatch gegen den Fermersleber SV haben die D-Jungen des HV Lok Stendal einen 33:31-Sieg gelandet. Das Hinspiel hatten sie noch mit 17:27 verloren. Aufgrund ihrer Steigerung in den letzten Spielen und das verbesserte Zusammenspiel, sollte diesmal mehr herausspringen.

Am Anfang wurde der Ball nicht laufen gelassen, man verspielte einfache Bälle und lag so schnell 3:6 hinten. Auf ihre Stärken vertrauend, wurden die Stendaler immer wieder motiviert und kämpften füreinander. So war beim 10:10 wieder alles auf Null gestellt. Es zeigte sich, dass der FSV vor Probleme gestellt war, wenn man mit viel Tempo in die Nahtstellen ging. Nun lief die Lokomotive und baute den Vorsprung durch viel Bewegung und verbesserte Abwehrarbeit auf 15:13 aus. Justin Rietz warf quasi mit der Halbzeit zum 21:15 ein.

In der zweiten Halbzeit wurden schnell noch zwei Tore machgelegt zum 23:15. Danach riss aber der Spielfaden, der FSV kam auf 28:26 und 31:29 heran. Die Zuordnung in der Abwehr war nicht mehr gegeben und die Gegenspieler hatten zu viel Platz, um in Bewegung zu kommen. Auch wurde Justin Rietz in der zweiten Halbzeit praktisch aus dem Spiel genommen. In der schwierigen und emotionalen Phase war es vor allem Michael Boksberger, der immer wieder einen kühlen Kopf bewahrt hat und sich hervorragend durchsetzte. Am Ende stand ein 33:31 Heimsieg und der Jubel der Mannschaft sowie der zahlreichen Fans war groß. Es war es ein Erfolg der Leidenschaft und des unbedingten Siegeswillen der gesamten Mannschaft, die zum Sieg geführt haben. Bennet Schreiber bestritt sein erstes Spiel und fügte sich nahtlos in das geschlossene Teambild ein.

Stendal: Lawrenz, Gericke - Torge, Look, Boksberger 15, Rietz 8, Ende, Berg 5, Booß, Völz 3, Täger 2, Schreiber.