In den höheren Handball-Spielklassen unseres Bundeslandes kommt es am Wochenende besonders in der Wischelandhalle von Seehausen zu vorentscheidenden Spielen gegen den Abstieg aus der Sachsen-Anhalt-Liga.

Seehausen/Osterburg l Dagegen birgt der Auswärtsauftritt der Osterburger HSG-Männer in der Verbandsliga beim HV Ilsenburg wenig Spannung aus Sicht der Altmärker. Sie sind Tabellenfünfter (26:18 Punkte) und können in ihren letzten beiden Saisonspielen befreit aufspielen. Dagegen haben die gastgebenden Harzer so richtig Druck. Sie stehen auf dem vorletzten Platz (11:31), haben noch drei Punktspiele vor sich und müssen Osterburg unbedingt bezwingen, um eventuell doch noch den Klassenerhalt zu bewerkstelligen. Die Biesestädter müssen weiterhin auf die Kuhlmann-Brüder verzichten. Thomas laboriert bekanntlich an einem Handbruch. Andreas wollte schon längst wieder einsteigen, ist jedoch weiter angeschlagen und wird wohl auch in dieser Saison nicht mehr spielen.

Die Frauen der SG Seehausen (11./5:33) brauchen ein riesengroßes Wunder, um der Sachsen-Anhalt-Liga erhalten zu bleiben. Der Abstand zum Nichtabstiegsplatz (Gräfenhainichen, 10:28) beträgt bei drei ausstehenden Partien fünf Punkte. Da ist eigentlich nichts mehr zu machen. Am Sonnabend heißt der Kontrahent zudem Dessau-Roßlau (4./24:14) und ist klarer Favorit. Spielbeginn ist um 15.40 Uhr.

Weitere Seehäuser Gegner sind der SV Oebisfelde (A) und der VfL Gräfenhainichen (H). Ob sich noch irgendwo ein Hintertürchen bezüglich eines SG Nichtabstiegs öffnet, bleibt abzuwarten.

Seehausens Männer (12./13:33) erwarten in der Sachsen-Anhalt-Liga den HV Wernigerode (9./21:25) zum drittletzten Saisonspiel (Sonnabend, 17.30 Uhr). Sie müssen auf die hinter ihnen stehenden Wolfener (11:35) achten. Die haben zuletzt in Wernigerode ein 27:27 erreicht. An diesem Wochenende spielen sie daheim gegen Kühnau. Im Normalfall verlieren sie. Weitere Saisongegner sind mit Gommern (A) und Borne (H), zwei bezwingbare Teams. Seehausen hat es in den beiden letzten Partien mit Kühnau (A) und Gommern (H) zu tun. Die Erfolgsformel dürfte lauten: Beide Heimspiele müssen gewonnen werden.

Wenn die Mannschaft um Thilo Hennigs so auftritt wie zuletzt gegen den Tabellendritten BSV Magdeburg, dann dürfte der erste Schritt gelingen.