Stendal l In der Fußball-Kreis-oberliga steht am 24. Spieltag das Stendaler Stadtderby im Mittelpunkt.

Dabei erwartet TuS Wahrburg die SG BC/Lok Stendal II. Im Tabellenkeller kämpfen die drei punktgleichen Mannschaften aus Wust, Lüderitz und Seehausen um jeden noch so wichtigen Abstiegszähler. Im Sonntagsspiel empfängt die ebenfalls akut gefährdete Kreveser Reserve das Team aus Schönhausen.

Im Hinspiel gab es ein Remis. Dieses Resultat wäre für die Platzherren definitiv zu wenig. Die Gäste präsentieren sich nach der Winterpause sehr launisch. Da beide zu den spielstärksten Teams der Liga zählen, können sich die Zuschauer eigentlich auf einen Leckerbissen freuen.

Riep und Kuschmider gesperrt

Die Partie in Stendal ist aber nicht das einzige Derby an diesem Wochenende. So wartet die KSG Berkau auf die Reserve vom TuS Bismark. Auch hier gab es im Hinspiel ein Unentschieden. Beide Mannschaften können frei aufspielen. Sie stehen in der Tabelle jenseits von Gut und Böse.

Dagegen steht im ostelbischen Derby zwischen Wust und Klietz vor allem für die Gastgeber einiges auf dem Spiel. Seit der Vorwoche hat Traktor die rote Laterne inne. Und der Auftritt in Bismark verheißt nichts Gutes. Mit so einer Leistung werden die Wuster kaum die Klasse halten. Vielleicht verbessert sich ja wieder die personelle Situation. Seine Sperre abgesessen hat Torwart Torsten Kannenberg. Klietz ist dem Match trotzdem zu favorisieren.

Für Lüderitz gilt es an die Heimleistung von vor 14 Tagen gegen den BSC anzuknüpfen, um gegen den Schinner SV Eintracht weiteren Zähler zu holen. Die Gäste müssen auf die gesperrten Robert Riep und Jens Kuschmider verzichten.

Die dritte Vertretung, die 15 Zähler auf dem Konto hat und nach dem Punkt in Uetz seit längerer Zeit nicht einen Abstiegsrang bekleidet, ist Kickers Seehausen. Gegner im Nordderby ist der Rossauer SV. Mit zwei wichtigen Heimsiegen in Folge haben sich die Gäste ein Zehn-Punkte-Polster zu dem Abstiegsrängen verschafft. Es ist eine messerscharf geführte Begegnung zu erwarten.

Die hohe Hürde in Klietz hat der SV Grieben in der Vorwoche gemeistert. Doch auch das Heimspiel gegen den VfB Elbe Uetz wird keineswegs zum Selbstläufer für die Horn und Co.

Krevese II droht ein Abstiegsplatz

Eher müssen sich die Griebener auf einen defensiven Gegner einstellen, der ihnen über gefährliche Konter ein Bein stellen möchte. Die Gäste haben nichts zu verlieren, können jedenfall frei aufspielen.

Das Sonntagsspiel ist eine Partie zweier angeschlagener Patienten. Schönhausen hat in den letzten Begegnung keine Bäume ausgerissen, steht aber im gesicherten unteren Mittelfeld. Krevese II hat nach der Winterpause keinen einzigen Punkt geholt. In Rossau sah es am letzten Spieltag längere Zeit danach aus, als sollte es einen Punktezuwachs geben, doch am Ende ging der KSV erneut leer aus. Holen diese Woche die Kicker vom Gänseberg erneut nichts Zählbares, droht das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz, denn die drei Teams hinter ihnen haben alle nur noch einen Zähler Rückstand.