Seehausen/Osterburg l In der Handball-Verbandsliga Nord wird der vorletzte Saison-Spieltag ausgetragen. Für die Männer der HSG Osterburg ist es gegen Glinde bereits das letzte Saisonmatch.

Dieser Rang ist aller Ehren wert, zumal die Biesestädter gerade am Ende der Serie mit außergewöhnlich vielen Verletzungen zu tun hatten und haben. Längere Zeit schlugen sich zum Beispiel Spielertrainer Sebastian Papendiek und Andreas Kuhlmann mit Lädierungen herum.

Dazu kommt, dass sich Thomas Kuhlmann im Serienverlauf gleich zweimal die rechte Hand gebrochen hat. Zuletzt gab es noch eine weitere Verletzung, und zwar beim Spiel der HSG in Ilsenburg. Da verletzte sich Rückraumakteur Paul Zierke relativ schwer am Knie. Was genau passiert ist, wird sich wohl erst ganz genau nach Abklingen der Schwellunge ermitteln lassen. Fakt ist, dass die Osterburger im letzten Saisonspiel am Sonnabend (Anpfiff: 16.30 Uhr) gegen Glinde (8. Platz) erneut stark ersatzgeschwächt antreten werden.

In der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen kommt es am morgigen Sonnabend zum Derby zwischen Gastgeber SV Oebisfelde und der SG Seehausen. Die Favoritenfrage ist geklärt. Oebisfeldes Team ist nach starker Leistungssteigerung Dritter des Klassements, Seehausen Elfter (7:33). Im Hinspiel aber gab es ein überraschendes 28:28-Unentschieden.

Die Wischestädterinnen können theoretisch (im Falle von Siegen in Oebisfelde und daheim gegen Gräfenhainichen) noch den Zehnten Gräfenhainichen (10:30 Punkte) überflügeln, doch das ist wirklich nur eine theoretische Frage, denn der VfL spielt noch daheim gegen das pluspunktlose Schlusslicht Jessen. Für Seehausen bleibt abzuwarten, ob da noch etwas geht in Richtung Klassenerhalt.

Seehausens Männer (12./14:34) haben auch noch zwei Spiele zu bestreiten, und zwar im Fernduell mit HBC Wittenberg (11./15:33) und Wolfen (13./13:35).

Das schwerste Restprogramm hat eigentlich Wittenberg (Calbe A, BSV H), das leichteste Wolfen (Gommern A, Borne H). Seehausen hat sich noch auswärts mit Kühnau (Hinspiel: 30:33) und daheim mit Gommern auseinanderzusetzen. Da die Wischestädter im Direktduell mit Wittenberg besser sind, wird der Ausgang dieses Fernduells über den Abstieg entscheiden.