Altmark (rh/wse) l Am 1. August wird ein neuer Pokalwettbewerb im Fußball ausgespielt. Aufeinander treffen werden die beiden Kreispokalsieger der beiden Altmarkkreise.

Aus der Taufe gehoben wurde der Altmark-Pokal kürzlich bei einer Zusammenkunft im Bismarker Waldstadion. Dort wird es um 18 Uhr auch zur Premiere des neuen altmärkischen Fußball-Leckerbissen kommen.

Apropos Altmark Pokal. Diesen Namen trägt derzeit bekanntlich noch der Pokal-Wettbewerb im Landkreis Stendal. Allerdings nicht mehr lange. Wenn im ostaltmärkischen Finale Uchtspringe und Arneburg am 20. Juni in Bismark aufeinandertreffen, wird der letzte Altmarkpokal-Sieger ermittelt. In der kommenden Saison erhält der Cup einen neuen Namen. Welchen, steht noch nicht fest.

Bundestagsmitglied Katrin Kunert brachte den Stein ins Rollen und hatte die Idee für die Schaffung dieses Pokals. "Als ich vor einigen Jahren in Uenglingen das Kreis- und Altmark-Pokal-Finale besucht habe, wunderte ich mich, dass um den "Altmark-Pokal" zwei Mannschaften aus dem Kreis Stendal spielten. Seitdem habe ich die Herren beider Kreisverbände immer wieder motiviert, doch einen richtigen Altmark-Pokal ausspielen zu lassen", so Kunert, die auch den Wanderpokal stiftet. Die Linkspolitikerin verspricht sich von diesem "regionalen Endspiel" einen weiteren sportlichen Höhepunkt und erklärt abschließend: "Inzwischen haben sich weitere Akteure aus und um den Fußball herum in die Debatte eingebracht und Unterstützung signalisiert. Bei der Auswahl künftiger Austragungsorte sollte der 1. August sehr genau ausgewertet werden und vor allem die Teams befragt werden, was bei der Premiere verbesserungswürdig sein sollte. Das Umfeld und die Funktionalität sollten Vorrang haben vor einem Rotationsprinzip."

Rotationsprinzip heißt, dass der Austragungsort jährlich zwischen beiden Landkreisen wechselt, den Anfang macht am 1. August Bismark. Auch für die Mannschaften lohnt sich der neue Altmark-Pokal. Finanziell gesehen warten 500 Euro auf den Sieger und immerhin noch 250 Euro "Antrittsprämie" auf den Verlierer. Nicht zu vergessen das Ansehen - schließlich ist der Sieger das beste Team zweier Landkreise und der gesamten Altmark.

Werner Meinschien (Präsident des KFV Altmark Ost) erhofft sich mit dem Altmark-Pokal "eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen den beiden Kreisfachverbänden und auch den jeweiligen Vereinen in beiden Landkreisen". Ins gleiche Horn bläst auch Amtskollege Heinrich Piep (Präsident vom KFV Altmark West), der sich freut die Zusammenarbeit nach dem Motto "Zu zweit ist man weniger allein" zu intensivieren. Schließlich werde der Spielbetrieb der Frauen schon seit Jahren gemeinsam organisiert. Gleiches gilt für die Trainerausbildungslehrgänge und die Besetzung des DFB-Mobils für die Vereins- und Schulbesuche durch die Lehrwarte aus Ost und West.