Stendal l Die Reise der Altmärker geht gen Osten. Am heutigen Sonnabend treten sie beim NKC Berlin und am Sonntag bei Rotation Babelsberg an.

Im Bohlekegelnsport sind 0:3-Auswärtsniederlagen absolut nicht unüblich, zu stark sind die Gastgeber öfters auf den eigenen Bahnen. Doch bei diesen beiden Gegner ist nach der Papierform für die Stendaler durchaus etwas drin.

„So vermessen und so stark sind wir nicht.“

NKC Berlin ist derzeit Rangzehnter mit 10:20 Punkten und kämpft gegen den Abstieg. Noch schlechter sieht es bei Rotation Babelsberg aus. Die Filmstädter haben erst zwei Punkte eingesackt und stehen mit 2:28 Zählern auf den zwölften und damit letzten Rang im Klassement.

Altmärker sind Rangvierte

Die Stendaler können ohne Druck aufspielen. Sie haben derzeit 18:12 Punkte und sind Vierter. Die Platzierung täuscht etwas, da die Ostaltmärker bereits sechs Heim-, aber nur vier Auswärtsspiele absolviert haben. Nach diesem Wochenende wird die Tabelle wieder gerade gerückt.

„Dass beide Mannschaften in der Tabelle hinten liegen, hat für unsere Spiele nicht viel zu sagen. Wir wollen wie immer einen Zusatzpunkt holen. So vermessen sind wir nicht, um einen Auswärtssieg als Ziel vorzugeben. So stark sind wir nicht. Wir haben zuletzt vor vier Jahren im Grimmen einen Sieg auf fremder Bahn geholt“, sagt KSC-Spieler Marcel Borsch. Er wird am Wochenende nicht spielen können (Rückenprobleme).

Fragezeichen bei Grabow

Auch hinter dem Einsatz von Dietmar Grabow (verletzt) steht noch ein Fragezeichen. Da der NKC Berlin auf einer neuen Bahn spielt, ist sie für die Stendaler völlig unbekannt. Auch auf der Babelsberger Anlage sind die Ostaltmärker noch nie angetreten. „Das hat aber nicht viel zu sagen, vielleicht liegen uns die Bahnen, vielleicht aber auch nicht“, sagt Borsch.