In der 1. Handball-Nordliga hält die Mannschaft der HSG Osterburg Kurs. Die Schützlinge von Trainer Michael Bindemann haben am Sonnabend ihr Heimspiel gegen den Post SV Magdeburg II mit 33:30 gewonnen, stehen weiter ganz vorn im Klassement.

Osterburg. Der Erfolg sollte seitens der Altmärker allerdings keinesfalls überbewertet werden. Schließlich kamen die Magdeburger ohne einen Ersatz-Feldspieler in die Sekundarschulhalle. Das relativ knappe Ergebnis macht wie im Hinspiel (30:29 für Osterburg) deutlich, dass beide Mannschaften vom Leistungsniveau her nicht weit auseinanderliegen. Es kann aber auch bedeuten, dass die Postler den Osterburger einfach nicht liegen. Das war im gesamten Spielverlauf immer wieder zu erleben.

Der Gastgeber tat sich zunächst schwer, ließ zunächst Führungen für die Postler zu. Doch Paul Zierke (3:2 in der sechsten Spielminute) und Philipp Kiebach (4:3, 7.) wendeten das Blatt zu Gunsten der Altmärker.

Die marschierten in der Folge mit Macht voran. Thomas Kuhlmann markierte in der 18. Spielminute das 11:6 für Osterburgs Mannschaft.

Als Florian Skorz knochenfrei das zwischenzeitliche 14:9 für die Farben des Gastgebers markierte, schien sich der Sieg für die Osterbeurger abzuzeichnen. Doch die Postler kämpften schier unermüdlich, nutzen Osterburger "Denkpausen" zu eigenen Treffern und waren zur Halbzeitpause wieder dran. Da stand es lediglich 16:14 für die HSG.

In der zweiten Halbzeit wurde Osterburgs Regisseur Philipp Kiebach eine recht lange Pause eingeräumt, sicherlich auch unter dem Aspekt, wie man im Notfall (Verletzung) ohne ihn auskommen würde. Ergebnis: Mehr schlecht als recht.

Die Magdeburger ließen sich einfach nicht mehr abschütteln. Osterburgs Mannschaft lag zwar zumeist recht deutlich in Führung, in der 23. Spielminute zum Beispiel mit 25:19 (Thomas Kuhlmann), doch dann fehlte Konzentration, um den deutlichen Vorsprung beizubehaltenl.

Die Posteler verkürzten auf 24:26, 25:27 und schließlich in der 59. Minute auf 30:32. Bezeichnender Weise war es der in den letzten neun Minuten wieder aufgebotene Kiebach, der mit seinem Treffer zum 33:30-Endstand alles klar machte für seine Osterburger Farben. Die HSG-Sieben muss sich wieder steigern.

Osterburg: Schrödter, Götzky - Zierke 5, A. Kuhlmann 1, Kiebach 8, Th. Kuhlmann 10, Weber 1, Skorz 2, Braune 3, Krüger, Hahne 3, Moll.