Stendal. In der Handball-Kreisliga des Jerichower Landes hat die Mannschaft des HV Lok Stendal II am Sonnabend ihr Heimspiel gegen den Güsener HC IV in den Sand gesetzt und mit 21:28 (11:15) deutlich verloren.

Von Beginn an bereitete die Chancenverwertung den Gastgebern große Sorgen. Bis zur 15. Minute wurden lediglich zwei Tore geworfen und ansonsten Möglichkeiten gleich massenweise vergeben. Die Gäste ließen sich nicht zweimal bitten und gingen teilweise deutlich in Front. Auch, weil Lok neben der schwachen Angriffsgestaltung auch in der Deckung sündigte. Die wurfbereiten Gegenspieler wurden oftmals entschieden zu spät attackiert. Zur Halbzeitpause stand es 15:11 für die Gäste.

Da die Gastgeber im ersten Abschnitt der zweiten Spielhälfte immer noch nicht ins Spiel gefunden hatten, machten die Güsener Nägel mit Köpfen. In der 45. Minute stand es deutlich 24:14 für sie. "Das dürfen wir uns jetzt nicht mehr nehmen lassen", äußerten sie sich. Stendals Mannschaft steigerte sich danach etwas. Insbesondere René Sens war sehr ehrgeizig. Er markierte vom 16:25 bis 19:27 allein vier Lok-Treffer in Folge, ohne dass der Erfolg für die Güsener Mannschaft noch in Frage gestellt wurde.

"Diese Niederlage nehme ich auf meine Kappe. Ich habe nicht für die nötige Ruhe in unserer Mannschaft gesorgt", äußerte sich Lok-Torwart Björn Kroschwald nach Spielschluss. Tatsächlich steigerte er sich erst allmählich im Verlauf der Begegnung. Daran, dass sein Team so sang- und klanglos verlor, hatte er allerdings nur eine kleine Aktie.

Stendal II: Kroschwald - Sens 8, Nehl 5, Schulze 3, Ziekau, Knirsch 1, Hauptmann 3, Pusch 1, Prinz, Pawelke.