Osterburg (ewu/jhe). Die U 13-Mädchen-Auswahl von Sachsen-Anhalt hat am Freitag und Sonnabend an der Landessportschule Osterburg Testspiele gegen die Auswahl von Schleswig-Holstein absolviert. Desweiteren wurde der WM-FUTSAL-Cup und ein 5-Länder-Turnier mit den Mannschaften von Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg ausgetragen.

Im ersten Testvergleich musste sich die Auswahl von Sachsen-Anhalt, bei der Lätizia Radloff vom 1. FC Lok Stendal mit im Aufgebot stand, den Gästen aus Schleswig-Holstein mit 0:2 Toren geschlagen geben. Einen Tag später trennten sich beide nach dreimal 20 Minuten 1:1. Vanessa Peschel erzielte das Tor für die Sachsen-Anhalt-Auswahl.

Am Sonnabendabend wurde der WM-FUTSAL-Cup durchgeführt. Diesen gewann die Auswahl von Brandenburg, vor Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt Team I. Sehr gut absolvierte Sachsen-Anhalts Team I die Vorrunde und wurde nach den Siegen gegen Schleswig-Holstein (5:0), dem Remis gegen den späteren Turniersieger Brandenburg (4:4, trotz eines 1:3-Rückstandes) und dem 4:1 gegen das Mixed-Team Gruppensieger. Doch mit der 0:4-Niederlage im Halbfinale gegen die Auswahl von Mecklenburg-Vorpommern ging der Spielfaden und die Kraft zusehends verloren. Zu sehr steckten die beiden Testspiele gegen Schleswig-Holstein in den müden jungen Beinen. Im Spiel um Platz drei unterlag Sachsen-Anhalt der Auswahl von Berlin chancenlos 1:6.

Im zweiten Halbfinale setzte sich der Vorrundengruppengegner Brandenburg mit abgeklärter Spielweise 4:0 gegen Berlin durch und gewann das recht ausgeglichene Finale verdient mit 3:0 gegen Mecklenburg-Vorpommern.

Endstand

1. Brandenburg

2. Mecklenburg-Vorpommern

3. Berlin

4. Sachsen-Anhalt I

5. Mixed-Team

6. Schleswig-Holstein I

7. Sachsen-Anhalt II

8. Schleswig-Holstein II

Nachdem der WM-FUTSAL-Cup gespielt wurde, absolvierten die fünf U 13-Landesauswahlmannschaften ein Großfeldturnier. Bei einer Spielzeit von jeweils 20 Minuten spielte, bei hart gefrorenen Boden und herrlichem Sonnenschein, Jeder gegen Jeden. In der ersten Begegnung trennte sich die Sachsen-Anhalt-Auswahl in einer ausgeglichenen Partie 1:1 von Mecklenburg-Vorpommern. Vanessa Peschel (Hallescher FC) wurde für ihr energisches Nachsetzen mit dem Führungstreffer belohnt. Dieser wurde allerdings schnell, begünstigt durch einen Abspielfehler, wieder ausgeglichen. Die Begegnungen gegen Brandenburg und Berlin gingen jeweils mit 0:1 verloren. Im Spiel nach Vorn blieb die Auswahl von Caroline Kunschke und Dr. Marita Daum, die die Co-Trainerin Katja Gabrowitsch vertrat, an diesem Tag einfach zu harmlos. Mit einer deutlichen 0:6-Niederlage musste sich Sachsen-Anhalt im letzten Spiel des Turniers, ohne die Leistung des Gegners zu schmälern, der Auswahl von Schleswig-Holstein deutlich unter Wert geschlagen geben.

Schleswig-Holstein gewann das Turnier mit zehn Punkten deutlich vor der Auswahl von Berlin (8 Punkte) sowie Brandenburg (7).

Ergebnisse

Berlin - Brandenburg 0:0

Mecklenb.-Vorp. - Sachsen-Anhalt 1:1

Berlin - Mecklenburg-Vorpommern2:0

Brandenburg - Schleswig-Holstein0:1

Sachsen-Anhalt - Brandenburg0:1

Schleswig-Holstein - Berlin0:0

Mecklenb.-Vorpo. - Schleswig-H. 0:2

Berlin - Sachsen-Anhalt 1:0

Schleswig-Holst. - Sachsen-Anhalt6:0

Brandenburg - Mecklenb.-Vorp. 3:0

Tabelle

1. Schleswig-Holstein12 Punkte

2. Berlin8 Punkte

3. Brandenburg7 Punkte

4. Mecklenburg-Vorpommern1 Punkt

5. Sachsen-Anhalt1 Punkt

Bis zum Saisonhöhepunkt, dem NOFV-Länderpokal am 14. und 15. Mai, wissen die Spielerinnen woran sie noch arbeiten müssen.

Sachsen-Anhalt-Auswahl: Nataly Kupski (TSV Niemberg) - Manuela Knothe (SV Fortuna Magdeburg), Natalie Grenz (FSV Bennstedt), Vanessa Peschel, Antonia Schulz (beide Hallescher FC) Jil Albert (SV Dessau 05), Luise Geromin (SG Union Sandersdorf), Lätizia Radloff (1. FC Lok Stendal), Angelique Puschmann (SV 1919 Heudeber), Annkatrin Wöhlert (Sg Biesenrode), Ria-Therese Pein (VfR Roßla), Sarah Angermann (TSV Schochwitz), Michelle Matthey (VfB Ottersleben), Nadja Noth, Katja Peters, Caroline Hildebrand (alle Magdeburger FFC), Annie Legier (Post SV Magdeburg), Prisca Staiger (Hertha Osternienburg).