Der gastgebende TSV Tangermünde hat am Sonntag die Mannschaftswertung beim Grete-Minde-Turnier im Judo gewonnen. Platz zwei ging an den TSV Premnitz.

Tangermünde. Am Sonntag luden die Judoka aus der Elbestadt nun schon zu der elften Auflage ihres Grete-Minde-Turniers ein.

Wie in den vergangenen Jahren folgten wieder viele Vereine aus mehreren Bundesländer dieser Einladung und ermöglichten somit viele tolle Kämpfe im prall gefüllten Sportzentrum.

Insgesamt gingen 150 Starter aus 16 Gemeinschaften an den Start. Die Altersklasse U 12 fand dabei den größten Zuspruch, denn viele Vereine nutzten die Möglichkeit, sich bei diesem Turnier auf die Landeseinzelmeisterschaft, die am 3. April in Wanzleben stattfindet, vorzubereiten.

Schon in der jüngsten Altersklasse, den Kindern unter acht Jahren gingen die Elbestädter auf Medaillenjagd und heimsten insgesamt fünf Medaillen ein. Jeremy Habiger traute sich auf heimischer Tatami, das erste Mal in einem Wettkampf anzutreten - mit Erfolg. Am Ende sicherte er sich einen dritten Platz und damit die aller erste Medaille. Sie wird sicher nicht die letzte des jungen Kampfsportlers bleiben.

Ähnlich gut sah die Medaillenbilanz in der Altersklasse U 10 für den TSV aus. Drei Goldjungs gaben in spannenden Kämpfen alles und verwiesen ihre Gegner auf die hinteren Plätze.

In der U 12 kam es zu einem weiteren Erfolg, in diesem Fall war es eine größere Überraschung: Nils Dabitz erstritt sich in vier Kämpfen den Platz der Nummer eins.

Bei den Bezirkseinzelmeisterschaften musste er sich noch mit Bronze zufrieden geben. Beim Grete-Minde-Turnier zeigte er vor heimischem Publikum sein Potential und verwies sogar den Bezirksmeister Leon Schönberg (Blau-Weiß Schollene) auf einen der hinteren Ränge.

Auch bei den ältesten Judoka sammelten die Tangermünder mit fünf Platzierungen recht viele Punkte für die Mannschaftswertung.

Die Teamwertung bei dieser Veranstaltung war letztendlich eine ganz knappe Angelegenheit. So war die Luft an der Spitze bei den ersten drei Mannschaften mehr als dünn, trennten doch die Bördetiger auf Platz drei nur sechs Punkte zu Platz zwei, den Judoka aus Premnitz erkämpften. Der TSV Tangermünde wurde mit einem Punkt Vorsprung Gesamtsieger. Werner Gehlhar, Chef der Tangermünder Judoka, bekam vom Landesverband bei diesem Wettbewerb den 3. Dan verliehen.

Mannschaftswertung:

1. TSV Tangermünde 114

2. TSV Chemie Premnitz 113

3. BSV Wanzleben 107

4. Motor Halle 86

5. PSV Salzwedel 49

6. Blau-Weiß Schollene 46

7. PSV Gardelegen 42

7. MTV Vorsfelde 42

9. JC Burg 29

10. VfB Germania Halberstadt 25

11. PSV Anhalt Zerbst 20

12. SV Blau-Weiß Perleberg 18

13. ESV Lok Stendal 9

14. SV Halle 7

15. JC Rathenow 5

16. SV Preußen Klietz 3

 

Bilder