Osterburg (wse). Im Handball-Altmarkpokalwettbewerb der Frauen kommt es, nach zum Teil richtig spannendem Verlauf im Halbfinale im Endspiel zu einem echten Vereinsduell. Sowohl die Mannschaft der HSG I (gegen Diesdorf) als auch die zweite Osterburger Mannschaft (gegen Solpke/Mieste) nutzten am Sonntag den Heimvorteil zum Weiterkommen. Das Finale ist übrigens für den 2. April (Sonnabend) um 14 Uhr in Diesdorf angesetzt. Die Osterburgerinnen wollen in den nächsten Tagen anfragen, ob eine Verlegung des Endspiel-Standortes möglich ist.

HSG Osterburg I - Diesdorfer SV 35:15 (15:11). Im Vergleich zum letzten Punktspiel zwischen beiden Teams, das vor Wochenfrist stattfand, steigerten sich die Osterburgerinnen erheblich. Zwar führten die Gäste zunächst erneut mit 1:0, doch danach lief die Angriffsmaschinerie der Gastgeberinnen sehr ordentlich. Nach der Halbzeitpause war diesbezüglich sogar noch eine Steigerung im letzten Punktspiel zu erleben.

Osterburg I: Gude - Wendt 3, Aßmuß 4, Künstler 8, Liebrecht 4, Bensel 1, Bügelsack 8, Lucke 7.

HSG Osterburg II - SG Solpke/Mieste 19:18 (17:17, 15:15). Wie die nackten Ergebniszahlen vermuten lassen, ging es in diesem Halbfinale krimihaft spannend zu. In der regulären Spielzeit führten zumeist die Westaltmärkerinnen. Beim Stande von 15:15 wurde abgepfiffen. Es ging in die Verlängerung von zwei Mal fünf Minuten. Danach hieß es erneut remis - 17:17. Je fünf Spielerinnen hatten dann zum Siebenmeterwurf anzutreten. Elke Papendiek und Djamila Hild trafen für die Osterburgerinnen vom ominösen Strich. Nicht unbedingt ein berauschendes Ergebnis. Da aber andererseits HSG-Torhüterin Daniela Mincu gleich vier Siebenmeter meisterte, gelang der Osterburger Zweiten ebenfalls der Finaleinzug.

Osterburg II: Mincu - Papendiek 1, Behrendt, Feger, Köhn-Kerfin, Hild 7, Köhn 1, Wiehetek 6, Rösler 4.