Gerwisch (cme). Mit einem blauen Auge davon gekommen ist die SG Eintracht Mechau am Sonnabend beim Tabellenletzten Blau-Weiß Gerwisch. Nach turbulentem Spielverlauf hat sich die Mannschaft von Jürgen Brandt dank zweier Treffer in der Nachspielzeit noch mit 4:3 durchgesetzt.

Mechau begann ordentlich und ging nach elf Minuten durch Christian Schwan in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Markus Lamprecht per Foulelfmeter auf 2:0. Das Spiel schien entschieden. Doch weit gefehlt. "Unterirdisch", so Jürgen Brandt, präsentierte sich seine Mannschaft nach dem Pausenpfiff. Durch einen höchst umstrittenen Elfmeter verkürzte Mario Träbert zum 1:2 (50.), eine Minute später glich der Gastgeber durch Philipp Baumgartl aus. Im Spiel der Eintracht lief nichts mehr zusammen. Gerwisch blieb am Drücker und ging nach 67 Minuten durch Baumgartl in Führung. In der Folge bewahrte Manfred Braun, der einen Ball auf der Linie klärte, seine Mannschaft vor dem endgültigen K.o.

Mechaus bester Akteur an diesem Tag, Fabian Kretzschmann, sorgte zu Beginn der Nachspielzeit für den Ausgleich. Markus Lamprecht veredelte die letzte Chance des Spiels nach überlegter Vorarbeit von Nachwuchsspieler Marius Bauer zum 4:3-Sieg.

Mechau: Mette - Rosenberg, Behrens (53. Schmidt), Braun, Schulz (65. Bauer), Kretzschmann, Peters, Grabs, Lamprecht, Krotki, Schwan.

Torfolge: 0:1 Christian Schwan (11.), 0:2 Markus Lamprecht (41./Foulelfmeter), 1:2 Mario Träbert (50./Foulelfmeter), 2:2, 3:2 Philipp Baumgartl (51., 67.), 3:3 Fabian Kretzschmann (90.+1), 3:4 Markus Lamprecht (90.+3).