Der Arneburger Jens Wahrenberg ist am Sonntag 48 Jahre alt geworden. Er prägte den regionalen Handball über lange Jahre mit. Zuletzt spielte er für den TSV Tangermünde. Wolfgang Seibicke sprach mit ihm.

Volksstimme: Wann haben Sie angefangen Handball zu spielen?

Jens Wahrenberg: Das war 1974. Die allermeiste Zeit war ich für Arneburg am Ball, im Jugendalter auch im Leistungszentrum in Vinzelberg und bei Lok Stendal.

Volksstimme: Was war für Sie in Ihrer bisherigen Karriere der sportliche Höhepunkt?

Wahrenberg: Das waren die Jahre meines Arneburger Teams in der Verbandsliga. Darauf waren wir sehr stolz.

Volksstimme: Wie kam es 2010 dazu, dass Arneburg nicht einmal mehr ein Team für den Punktspielbetrieb meldete?

Wahrenberg: Aus Personalmangel. Der Niedergang war schleichend und hängt sicher auch damit zusammen, dass Arneburg seit einigen Jahren keine Sekundarschule mehr hat. Wir haben bis zum vergangenen Jahr noch Versuche unternommen, uns zu stabilisieren. Doch das gelang nicht mehr.

Volksstimme: Sie haben zuletzt für Tangermünde gespielt. Wie war es mit dem TSV? Machen Sie weiter?

Wahrenberg: Wir sind Drittletzter geworden im Jerichower Land. Unsere Mannschaft hat sich bemüht, hatte aber oft Besetzungsprobleme und es fehlt am spielerischen Zusammenwirken. Ganz stark sind allerdings Torwart Torsten Kriebitzsch und Rückraumspieler Ingo Rosenbecher. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich weitermache.