In der Fußball-Verbandsliga steht für den 13. des Klassements, den 1. FC Lok Stendal, morgen ein höchst wichtiges Auswärtsspiel an. In Naumburg müssen die Altmärker beweisen, dass sie kämpfen und siegen können. Es geht nicht nur gegen den Abstieg, sondern auch um die Rückgewinnung der eigenen Fans.

Stendal. Von der Papierform her sind die Stendaler (21 Punkte) gegen das Schlusslicht (13) der Favorit. Außerdem gewannen sie das Hinspiel mit 3:0.

Naumburg aber lässt sich keinesfalls hängen, hat zuletzt dem Tabellendritten Halle-Ammendorf beim 2:3 daheim einen beherzten Kampf geliefert und zuvor Spitzenreiter Union Sandersdorf sogar ein 2:2 abgerungen.

Auf eben diesen Kampfgeist müssen sich die Altmärker einstellen und fighten. Das erwarten die zweifellos kritischen, wenn richtig gekämpft wird, aber wie ein Mann hinter ihrem Team stehenden Lok-Anhänger diesmal in ganz besonderem Maße.

"Wir stehen vor einem Endspiel, müssen alles geben", ist sich Stendals Trainer Volkan Uluc natürlich bewusst, dass es ganz heiß hergehen wird in Naumburg. Bezüglich der zuletzt arg kritisierten, schwachen Trainingsbeteiligung am Hölzchen hat sich übrigens etwas getan. Sie ist zwar immer noch nicht optimal, aber auf jeden Fall in dieser Woche schon etwas besser geworden.

Dennoch plagen den Stendaler Coach Personalsorgen. Voraussichtlich muss er auf Abwehrspieler Danny Kiefel aus Arbeitsgründen verzichten. Der Brasilianer Anderson plagt sich mit Leistenproblemen herum. Auch sein Einsatz ist sehr fraglich. Dagegen machen die zuvor ebenfalls angeschlagenen Benedikt Nellessen und Maik Aumann Fortschritte.

Vor welchen Aufgaben stehen die beiden anderen abstiegsbedrohten Teams? Der TSV Völpke (16 Punkte) empfängt am Sonnabend Spitzenreiter Union Sandersdorf (52), dem Grün-Weiß Piesteritz (51) im Nacken sitzt.

Der SV Staßfurt (20) ist schon am Freitagabend bei Preussen Magdeburg zu Gast.

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