Stendal (fko). In der Fußball-Kreisoberliga ist seit der Vorwoche in der Meisterschaftsfrage alles geklärt.

Rot-Weiß Arneburg setzte sich knapp 1:0 bei der Reserve des 1. FC Lok Stendal durch und feierte anschließend gebührend den Sieg, die vorzeitige Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesklasse, Staffel I.

Das morgige Heimspiel gegen den BSC Stendal wird die Mannschaft um Trainer Thomas Schulze sicher nicht herschenken, denn auf eigenem Platz sollte schon ein Dreier her.

Eine Entscheidung könnte morgen bereits im Abstiegskampf fallen. Die Reserve von Saxonia Tangermünde hat gegenüber Eintracht Lüderitz acht Punkte Vorsprung. Sollten die Elbestädter das Heimspiel gegen Medizin Uchtspringe gewinnen und gleichzeitig Eintracht Lüderitz gegen den FSV Havelberg verlieren (oder nur einen Punkt holen), dann wäre die Tangermünder Reserve bereits drei Spieltage vor Ultimo gerettet.

Das wird für die Tangermünder Reserve keine einfache Aufgabe, schließlich will Medizin Uchtspringe den dritten Rang in der Tabelle verteidigen.

Laut Beschluss gibt es in dieser Klasse nur einen Absteiger. Damit sind alle anderen Mannschaften von den Lüderitzern nicht mehr abzufangen.

In den restlichen Partien der Kreisoberliga geht es nur noch um Platzierungen.

Germania Klietz wird natürlich versuchen, den zweiten Rang bis zum Saisonende zu halten. Ein Sieg morgen gegen die Goldbecker Reserve erscheint auf jeden Fall machbar.

Die Stendaler Lok-Reserve muss in der Partie in Seehausen auf David Büst verzichten, der gesperrt ist.