Stendal l In dem Match empfängt der 14. des Klassements (14 Punke) die Altmärker (25), die natürlich die Bürde des Favoriten tragen.

In der Vorsaison gewann Lok Stendal beide Partien gegen den VfB. Auswärts hieß es 3:1 (Torschützen Lok: Grempler, Groß, Salge), daheim 3:0 (N. Breda, Erdmann, Instenberg).

In den letzten fünf Partien der laufenden Serie gab es für die Gastgeber einen Sieg und vier Niederlagen. Die Altmärker verzeichneten zuletzt zwei volle Erfolge und drei Unentschieden.

25 Begegnungen

In der Summe hat es übrigens bereits 25 Begegnungen zwischen Stendal und dem VfB gegeben. Davon konnten die Rot-Schwarzen 14 gewinnen, zehn Mal siegte Sangerhausen und nur eine Partie endete mit einem Unentschieden. Dies geschah am 11. Juni 2005, also vor mehr als elf Jahren.

Zum letzten Spieltag jener Saison folgten ganze 350 Lok-Fans ihrer Mannschaft in den Süden Sachsen-Anhalts, weil die Altmärker als Tabellenführer den Aufstieg in die Oberliga fast schon sicher hatten.

Völpke stieg auf

Allein der TSV Völpke konnte die Rolandstädter seinerzeit noch im Fernduell stoppen. Da der TSV seine Partie gewann, mussten auch die Stendaler dreifach punkten. Danach sah es durch die Treffer von Henry Berg und Manuel Cornelius auch lange aus. Doch in der 86. Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich zum 2:2 und Lok gab die Tabellenführung in sprichwörtlich letzter Minute aus der Hand. Völpke hieß der Aufsteiger in die Oberliga.

Am Sonnabend reisen die Körner-Schützlinge ebenfalls als Spitzenreiter der Verbandsliga nach Sangerhausen. Den Platz an der Sonne hatten sich die Stendaler im Duell mit Dessau zurückgeholt.

Serie fortsetzen

Um den Aufstieg geht es in diesem Auswärtsmatch zwar noch nicht, doch ihre erfolgreiche Serie wollen die Rot-Schwarzen dennoch fortsetzen.

Noch keine Partie wurde in dieser Saison verloren, obwohl die Lok-Kicker schon die eine oder andere Verletzung zu verkraften hatten.

Instenberg nicht einsatzbereit

So fehlen am Sonnabend auch in Sangerhausen die langzeitverletzten Juninho (Kreuzband) und Martin Krüger (Innenband) sowie Kapitän Philipp Groß, der zuletzt über Knie-Probleme klagte. Dazu ist auch Moritz Instenberg, der nach seinem Muskelfaserriss gerade erst wieder in das Training eingestiegen ist, noch nicht einsatzbereit.

Lukas Breda ist am Sonnabend aus beruflichen Gründen verhindert.

Disziplin im Spiel gefragt

Zuletzt im Spitzenspiel gegen Dessau wurde durch die Mannschaft so gravierend diszipliniert gespielt, dass die Aufgabe, einen Dreier zu holen, gelöst wurde. Knüpfen die Stendaler Kicker daran an, dann kann auch Sangerhausen auswärts besiegt werden.

Sehr interessant für die Altmärker wird sein, wie das Verfolgerduell, das erst am Sonntag stattfindet, enden wird. Der Rangzweite Haldenler SC empfängt den Tabellendritten Romonta Amsdorf. Die Kontrahenten haben je 23 Punkte auf dem entsprechenden Konto.

Der Schiedsrichter der Begegnung in Sandgerhausen ist Martin Beutel.