Stendal l Fast 250 Aktive haben am Sonnabend sehr gute Bedingungen beim 18. Hasseler Wald- und Wiesenlauf vorgefunden. Auf den beiden „langen Kanten“ über die Halbmarathondistanz beziehungsweise 10,5 Kilometer waren insgesamt 102 Läufer unterwegs.

Weinmann dominiert

Der Halbmarathon wurde im männlichen Bereich vom Paul Weinmann (LTV Genthin) dominiert. Nach der ersten Runde musste er sich insbesondere dreier Kontrahenten erwehren: Hafiz Sardari (Stendal, Enrico Ebert (SC Demker) und Marco Piec (Tangermünder LV).

Auf dem zweiten Abschnitt erhöhte der junge Genthiner das Tempo noch einmal und hängte die Konkurrenten ab. Nach 1:19,31 Minuten war er im Ziel, distanziert den Zweiten, Sardari, um 14 Sekunden.

Bilder

Ebert und Piec auf den Plätzen

Danach folgten Ebert und Piec. Der Tangermünder musste ein wenig abreißen lassen. Das war allerdings alles andere als verwunderlich, hatte er doch nur eine Woche zuvor schon einen Halbmarathon im sächsischen Moritzburg bestritten. Nach dem Quartett hieß es ausgesprochen lange warten. Mehr als sechs Minuten später kam Andreas Steineck (LG Ottersleben als Halbmarathon-Fünfter ins Ziel.

Im weiblichen Bereich war Silke Zimmermann von den Ihläufern Burg in 1:29:22 Stunden die alles dominierende Aktive. Gegenüber der Zweiten holte sie einen Vorsprung von über einer halben Stunde heraus. Im weiblichen Halbmarathonfeld war keine Läuferin aus der Altmark vertreten.

Gehne nicht zu bezwingen

Über die Strecke von 10,5 Kilometern war der Tangermünder in Diensten des SC Magdeburg, Toni Gehne, nicht zu bezwingen. Er durcheilte die Strecke in der Zeit von 36:51 Minuten und musste einige Zeite auf die nächsten „Finisher“ warten. Als Zweiter kam Erik Müller von der Laufgruppe Haeder ins Ziel (39:09 Minuten), als Dritter Bend Breier von der Laufgruppe Hopfen Schackensleben (39:35 Minuten).

Im weiblichen Bereich siegte Franziska Wölk von der Laufgruppe Deutsche Bank in 55:52 Minuten, gefolgt von Anke Baatz (Die Kernigen Altmärker, 57:59 Minuten) und Reingard Kriester (SV Hassel, 63:16 Minuten).

Die Bedingungen bei der 18. Auflage des Wald- und Wiesenlaufs von Hassel waren sehr gut. Bei Temperaturen von knapp über 20 Grad konnte man sich sehr gut bewegen. Regen blieb ganz aus. Sehr routiniert agierte Veranstalter Laufgruppe Haeder bei der Vorbereitung, Duchrführung und Nachbereitung der sportlichen Großveranstaltung.

Die Freiwillige Feuerwehr Hassel versorgte Aktive und Zuschauer mit Erbsensuppe aus der Gulaschkanone und Bockwurst. Der Kuchenbasar war einfach super, das Gebäck sehr schnell alle.